WikiDer > Villa Marlier

Villa Marlier
Villa Marlier: Eingang

Villa Marlier ist ein Landhaus in der Nähe des Großer Wannsee, ein See südwestlich von Berlin. Das Haus ist bekannt aus dem Jahr 1942 von de SS organisiert Wannsee-Konferenz. Nach dem Zweiter Weltkrieg die Villa wurde unter dem Namen bekannt Villa Wannsee.

Geschichte

Die Villa wurde 1914-15 für den Geschäftsmann gebaut Ernst Marlier. Das Haus mit einer Wohnfläche von 1500 m² und einem parkähnlichen Garten von 30.000 m² wurde entworfen von Paul Baumgarten, ein Schüler von Alfred Messel. Ernst Marlier und seine Frau lebten nur wenige Jahre am Wannsee. Er hat weiterverkauft 6. September1921 das Haus an eine Firma des Industriellen Friedrich Minoux.

Im November 1940 hatte Minoux die Villa an die Stiftung SS Nordhav verkauft, die Reinhard Heydrich wurde gegründet. Zweck dieser Stiftung war der Bau und die Unterhaltung von Ferienunterkünften für den Sicherheitsdienst der SS. Im Sommer 1941 wurde das Haus zu einem Gästehaus umgebaut.

Auf 20. Januar1942 traf, unter dem Vorsitz von SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, dem Chef des Nationalen Sicherheitsbüros, vierzehn Spitzenbeamten der Ministerbürokratie und der SS zur organisatorischen Umsetzung des Beschlusses, europäische Juden in den Osten zu deportieren und zu ermorden. Um den Standort wurden die Diskussionen zum Wannsee-Konferenz erwähnt. Das Protokoll dieser Konferenz von Adolf Eichmann wurden 1947 in den Akten des Auswärtigen Amtes gefunden.

Auf 20. Januar1992Fünfzig Jahre nach der Konferenz wurde in der Villa ein Gedenk- und Schulungszentrum eröffnet.