WikiDer > Vinkenbaan
EIN Finkenspur ist ein Fanggerät für kleine Vögel und wurde vom 17. bis 19. Jahrhundert hauptsächlich in den Niederlanden verwendet. Mit der Finkenspur, dem nach Süden wandernden Finken gefangen. Neben den Finken wurden aber auch andere Kleinvögel gefangen, wie z Stare, Rebhühner und Möwen. Die Nutzung der Finkenbahn hatte einen sportlichen und kulinarischen Zweck: Der Finken galt als Delikatesse.
Die meisten Finkenkurse wurden auf Landgütern in der niederländischen Landschaft gefunden Dünen. Bekannt sind auch Finken aus der Gegend von Gouda, Amsterdam und 's-Graveland. Einige Finkenkurse sind erhalten geblieben, vor allem um Bloemendaal und Heemstede.
Es gab zwei Arten von Finkenflugbahnen: Flugbahnen und Tropfbahnen. Die Flugrouten hatten temporären Charakter und wurden vor Ort auf freiem Feld errichtet. Finken in Käfigen lockten die wandernden Finken zu den auf einem offenen Feld ausgebreiteten Netzen. Die Finken wurden direkt vom Himmel im Flug erwischt. Die Tropfspur hatte einen dauerhafteren Charakter und bestand aus landschaftlich gestalteten Büschen entlang eines Feldes, auf dem sich die Sicherheitsnetze befanden. Die Finken - oft angelockt von eingesperrten Artgenossen - ließen sich in den Büschen nieder (man nennt das "Tropfen") und landeten dann in den Sicherheitsnetzen.
An der Vinkenbaan gab es oft ein Vinkenhuisje oder Vinkenhuisje. Von der Hütte aus hatten die Jäger einen guten Blick auf die Finkenspur und konnten die Netze aus der Ferne schließen lassen. Dort wurden auch die Köderkäfige gelagert.
Das Birds Act von 1912 verbot das Fangen von Vögeln, außer sie in Käfigen zu halten. Damit war der Finkenjob beendet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|