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Walter Momper | ||||
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| Geboren | 21. Februar1945 Sulingen | |||
| Politische Partei | SPD | |||
| Beruf | Politiker | |||
| amtierender Bürgermeister von (Westen)-Berlin | ||||
| Ernennung | 16. März 1989 | |||
| Schlussendlich | 24. Januar 1991 | |||
| Vorgänger | Eberhard Diepgen | |||
| Nachfolger | Eberhard Diepgen | |||
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Walter Momper (Sulingen, 21. Februar1945) ist ein DeutschePolitiker zugunsten von SPD. Zwischen März 1989 und Oktober 1990 war er Bürgermeister von West-Berlin und dann bis Januar 1991 Bürgermeister der wiedervereinigten deutschen Hauptstadt Berlin.
Politische Karriere
Momper verbrachte seine Schulzeit in Bremen. Er studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Westfälische Wilhelms-Universität im Münster, das Ludwig-Maximilians-Universität im München und der Freie Universität Berlin. Momper wurde 1967 Mitglied der SPD. 1975 wurde er in die gewählt Parlament von West-Berlin, wo er ab 1985 Vorsitzender seiner Parteifraktion wurde. Von 1986 bis 1992 war er auch Vorsitzender der Ortsgruppe der SPD.

Bei der Bundestagswahl 1989 in West-Berlin übernahm Momper die Führung. Er forderte den Amtsinhaber heraus CDU-Bürgermeister Eberhard Diepgen der seit 1984 an der Macht war. Der Unterschied zwischen CDU und SPD betrug am Ende nur 5000 Stimmen für die CDU, aber es war die SPD, die sich mit der Alternative Liste (der West-Berliner Vorgänger von Bündnis 90/Die Greenen) eine rot-grüne Mehrheitskoalition zu bilden. Momper wurde zum Bürgermeister gewählt und führte a Senat bestehend aus acht Frauen und sechs Männern. Während seiner Amtszeit war Momper auch Vorsitzender des Bundesrat.
Das Bürgermeisteramt von Momper fiel mit einer turbulenten Zeit in der deutschen Geschichte zusammen: Die Wende fand statt und am 9. November 1989 wurde die Berliner Mauer. Momper war persönlich bei der Eröffnung des Brandenburger Tor am 22. Dezember 1989. Am 3. Oktober 1990 wurde der Deutsche Wiedervereinigung, wonach Momper zusammen mit seinem Ostberliner Amtskollegen kurzzeitig das Bürgermeisteramt innehatte Tino Schwerzina (und ab 11. Januar 1991 mit seinem Nachfolger Thomas Krüger).
Im Dezember 1990 fanden die ersten Wahlen zum Parlament des wiedervereinigten Berlins statt. Die SPD wurde von der CDU und in der Folge musste Momper wieder seinem Vorgänger Eberhard Diepgen weichen, der am 24. Januar 1991 das Amt des Bürgermeisters antrat. Vier Jahre später, im Vorfeld der Berlin-Wahl 1995, stellte sich Momper erneut zur Verfügung, um gegen Diepgen zu kandidieren, doch dann überholte ihn die SPD zugunsten des Senators. Ingrid Stahmer. Unter Stahmer erlitt die SPD jedoch erneut einen schweren Verlust, woraufhin die Führung bei den Wahlen 1999 an Momper zurückgegeben wurde. Allerdings konnte er auch die CDU nicht übertrumpfen.
Von 2001 bis 2011 war Momper als Vorsitzender der Berliner Parlament.
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