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Walter Serner
Walter Serner

Walter Serner (Pseudonym von Walter Eduard Seligmann; Karlsbad, 15. Januar1889Biķernieki in der Nähe von Riga, August 1942) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller, der an der Dadaismus. Er promovierte in Rechtswissenschaften in Greifswald und floh 1915 als Pazifist in die neutrale Schweiz. Dort kam er in Kontakt mit Hans Arp und Tristan Tzara und nahm an Dada-Abenden teil. 1918 schrieb er das Dada-Manifest Letzte Lockerung. Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die sie wollten.

In den 1920er Jahren veröffentlichte er mehrere Sammlungen von erotischen Kriminal- und Spionagegeschichten, darunter Zum blauen Affen (1920), Der elfte Finger (1923) und Der Pfiff um die Ecke (1924), neben dem Liebesroman diese Tigerin (1925).

Während des NS-Regimes stand sein Werk wegen der sogenannten „Dekadenz“ auf der Liste der verbotenen Bücher. Serner, über den sein Verleger das Image eines „Gentleman-Betrügers“ pflegte, lebte in mehreren europäischen Städten und war zuletzt Deutschlehrer in Prag. Er und seine Frau wurden dort 1942 festgenommen und nach Theresienstadt abgeschoben. Zusammen mit vielen anderen wurde er im Wald von Biķernieki östlich von Riga von SS-Männern getötet.

serner Gesammelte Werke (1979-1992) umfassen zehn Teile. Veröffentlicht in niederländischer Übersetzung Der elfte Finger. Erotische Krimis von einem Dadaisten und Die Tigerin. Eine seltsame Liebesgeschichte.

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