WikiDer > Wasserhyazinthe
| Wasserhyazinthe | |||||||||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||||||
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| Nett | |||||||||||||||||||
| Eichhornia crassipes (Mart.) Solms (1883) | |||||||||||||||||||
| Schwammige Struktur der verdickten Blattbasis | |||||||||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||||||||
| Wasserhyazinthe auf | |||||||||||||||||||
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Das Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) ist ein Wasserpflanze von dem Pontederia-Familie (Pontederiaceae). Die Pflanze stammt aus dem tropischen Südamerika. Die lila Blüten ähneln denen der Hyazinthe, aber die Pflanzen sind nicht verwandt.
Surinam
Im Surinam wo die Pflanze heimisch ist, war die Wasserhyazinthe Brokopondo-Stausee endlich mit Herbizide umstritten, weil die Hydroelektrisches Kraftwerk des Afobaka-Damms wurde dadurch zerstört. Der Damm hatte künstlich eine große offene Wasserfläche geschaffen, was anderswo im Land nicht sehr verbreitet ist. Andernorts kommt die Pflanze vor allem an Stellen mit stehendem Wasser vor, beispielsweise in Sümpfen im Tidebereich an einer Flussmündung. Sie werden normalerweise aus sumpfigen Gebieten flussaufwärts getragen, die mit dem Fluss kommunizieren. Dies ist der Fall für die Tibiti aber nicht so sehr für den Suriname River, da es keine großen Sümpfe neben ihm gibt. Fließendes Wasser schadet der Pflanze, was das üppige Wachstum auf dem Stausee erklärt.[1]Die Anlage wird von der . besucht Trigona fulviventri, gegessen von der Seekuh[2] und von Vögeln wie amerikanisches Teichhuhn (Gallinula galeata) und Anioema ( Anhima cornuta). Hymenopteren der Gattung Anagrus darauf parasitieren. Die optimale Wachstumstemperatur beträgt 35°C und die Pflanze bevorzugt hohe Niederschläge (3000 mm/Jahr).[3]
Invasive Arten
Im Laufe der Jahre wurde die Anlage auch in andere Teile der Welt (Afrika, Asien) exportiert und auch diese Anlage muss dort kontrolliert werden. Jede Blattbasis ist zu einer luftgefüllten schwammigen Kugel verdickt. Dies verleiht der Wasserhyazinthe einen großen Auftrieb. Die Pflanzen vermehren sich sowohl durch Rhizome auf denen neue Pflanzen wachsen, wenn bis Samen. Dadurch kann sich die Wasserhyazinthe zu einem echten Schädling entwickeln. Dabei wird die invasive Arten alle anderen Wasserpflanzen und ganze Flüsse werden verstopft. Der Anbau von Wasserhyazinthe ist daher in vielen Ländern mit warmem Klima verboten.
Ab dem 3. August 2016 gilt ein europäisches Verbot für Besitz, Handel, Anbau, Transport und Einfuhr dieser Art invasiv exotisch.[4]
Kampf
Die Wasserhyazinthe wird auf zwei Arten bekämpft. Mechanisch werden die Pflanzen aufgenommen und zerkleinert. Dieses Material wird an Vieh verfüttert und zu Kompost verarbeitet. Daneben gibt es die biologische Methode, Rüsselkäfer die speziell auf die Wasserhyazinthe abzielen, scheinen wirksam zu sein. Im Louisiana die jährlich von der Wasserhyazinthe bedeckte Fläche wurde auf ein Fünftel reduziert.
Benutzen
Die Wasserhyazinthe kann dem Wasser eines Teiches effektiv Nährstoffe entziehen. Die Wurzeln bieten jungen Fischen Platz zum Verstecken. Außerdem ist die Wasserhyazinthe sehr dekorativ.
Aus einem Pilotprojekt in Thailand ein Innenarchitekt hat gezeigt, dass es technisch machbar ist, die getrocknete und zerfleischte Wasserhyazinthe wie Schilf als Flechtmaterial für Möbel zu verwenden.
Im Ghana segelt ein Boot, das Biogas als Brennstoff verwendet. Die lokale Bevölkerung erntet die Wasserhyazinthe, verkauft sie als Rohstoff für die Biovergasung, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass sich der Fischbestand erholen kann und Dörfer wieder auf dem Wasserweg erreichbar sind. Ähnliche Entwicklungen finden auch in Kenia statt.[5]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Wasserhyazinthe auf Wikimedia Commons. |