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EIN Wassermacher ist ein Werkzeug an Bord von Seeschiffen und Plattformen, das dazu bestimmt ist, frisches Wasser aus Meerwasser hergestellt werden. Die Produktion kann von wenigen abweichen Tonnen pro Tag für Untersetzer bis zu Hunderte Tonnen Kreuzfahrtschiffe.
Es gibt zwei Arten von Wassermachern; die Vakuum-Wasseraufbereiter nach dem Destillationsprinzip und die Umkehrosmose-Wasseraufbereiter.
Vakuumdestillation
Der Vakuumwasserbereiter, auch Verdampfer genannt, arbeitet nach dem Prinzip der Vakuumdestillation. Ein Verdampfer ist in zwei übereinander angeordnete und miteinander verbundene Kammern unterteilt. Beide Kammern sind vakuumiert. Diese Räume sind:
- untere Kammer: Meerwasser wird in die untere Kammer gepumpt. Dieses Meerwasser wird erhitzt, wodurch es verdampft. Dieses Wasser wird in der oberen Kammer gekühlt, so dass es zu frischem Wasser kondensiert. Das verbleibende sehr salzige Meerwasser heißt Sole und wird wieder herausgezogen. Üblicherweise wird das Meerwasser mit Kühlwasser der Schiffshauptmotoren erwärmt. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass diese Wärme genutzt werden kann, anstatt in den Kühlern verloren zu gehen. Das dazu verwendete Zylinderkühlwasser hat eine Temperatur von ca. 80°C. Dies ist auch der Grund, warum der Wassermacher abgesaugt wird. Immerhin verdampft Wasser bei Atmosphärendruck erst bei 100 °C, aber das Kühlwasser einer durchschnittlichen Hauptmaschine sollte nicht so heiß werden;
- obere Kammer: in der oberen Kammer wird das Wasser kondensiert, damit es in einen Tank abgelassen werden kann. Um dieses Wasser zu kondensieren, wurde ein Kühler installiert, durch den Meerwasser geleitet wird;
Verarbeitung: Das mit diesem Wassermacher hergestellte Wasser wird destilliert. Es eignet sich sehr gut für den Einsatz in beispielsweise Dampfkesseln. Für den menschlichen Verzehr müssen jedoch noch Mineralstoffe zugesetzt werden. Auch dieses Wasser wird oft durch Zugabe von Chlor oder durch einen UV-Filter desinfiziert.
Umkehrosmose
Biene Umkehrosmose sind stark und schwach Kochsalzlösung durch eine halbdurchlässige Wand getrennt. Die starke Lösung zieht das Wasser durch die Wand und wacht auf osmotischer Druck auf. Wassermacher, die nach dem Prinzip arbeiten Umkehrosmose Salz aus Meerwasser extrahieren, indem der Druck über den osmotischen Druck erhöht wird.
Dadurch fließt das Wasser durch die Wand zurück, während das Salz zurückbleibt. Dadurch wird die verbleibende Salzlösung salziger, wodurch der osmotische Druck ansteigt. Damit der erforderliche Druck nicht ansteigt, wird dieses abgelassen und durch neues Salzwasser ersetzt. Im Vergleich zu einem Verdampfer ist der Energiebedarf, um aus Meerwasser mittels Umkehrosmose reines Wasser herzustellen, besonders gering.