WikiDer > Brunnen Landsraderad
Das Brunnen Landsraderad ist ein historisches Brunnen in der Nachbarschaft Landstraße in der niederländischen Gemeinde Gulpen-Wittem im Süd-Limburg. Der Brunnen befindet sich an der Kreuzung der Landsrader Straße mit dem Landsraderweg, etwa in der Ortsmitte.
Der Brunnen ist ein kulturhistorisches Denkmal.[1][2]
Geschichte
Der Brunnen wurde 1929 gebaut, als es noch keine Wasserleitungen gab und die Anwohner täglich frisches Trinkwasser benötigten.[1]
Der Wasserbrunnen war Stiftung zur Erhaltung kleiner Landschaftselemente in Limburg (IKL) in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Gemeinde Gulpen restauriert.[1]
Erdkunde
Der Brunnen ist hoch auf dem Plateau von Crapoel in der Nachbarschaft. Westlich des Brunnens schneidet sich das Pesaker Valley in das Plateau ein und bildet hier einen steilen Hang. Es ist weiter östlich Wald durchqueren mit einem steilen Hang das Tal der Landeus im.[3]
Operation
Das Grundwasser vor Ort liegt in einer Tiefe von ca. 65 Metern. Da das Wasser hier so tief ist, wurde beschlossen, es mit einer motorbetriebenen Wasserpumpe aufzupumpen.[1][2]
In den Kalkstein, der bis ins Grundwasser reicht, wurde ein über 65 Meter langer Aquifer eingebaut. Diese Röhre ist in neun übereinander liegende Abteile mit einer Höhe von jeweils etwa sieben Metern unterteilt. Durch all diese Fächer ist eine Stange von oben nach unten gesteckt: die Kolbenstange. In jedem Fach befindet sich ein Kolben, der an der Kolbenstange befestigt ist. Sowohl im Kolben als auch in den Fachtrennwänden befinden sich Ventile, die Wasser durchlassen.[1][2]
Der Motor ist im Pumpenhaus oben auf der Plattform platziert, die über eine Kurbelwelle die Kolbenstange bewegen kann. Wenn sich die Kolbenstange mit den Kolben nach oben bewegt, werden die Ventile der Kolben zugedrückt. Unter dem Kolben, ein ontstaat Vakuum, während über dem Kolben Druck aufgebaut wird, der das Wasser durch die Ventile in die Fachteiler saugt. Wenn sich die Kolbenstange mit den Kolben nach unten bewegt, werden die Ventile der Kompartimenttrennungen zugedrückt. Im Raum oberhalb des Kolbens entsteht ein Unterdruck, während unterhalb des Kolbens ein Druck entsteht, wodurch das Wasser durch die Ventile in die Kolben gesaugt wird. Bei jeder Auf- und Abbewegung der Saugbagger wird das Grundwasser sieben Meter nach oben transportiert.[1][2]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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