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Wet van Haitz
Diagramm des Haitzschen Gesetzes.

Das Gesetz von Haitz besagt, dass jeder Dekade die kosten pro Lumen Biene LEDs um den Faktor 10 abnehmen und die von jeder LED emittierte Lichtmenge um den Faktor 20 zunimmt. Das Haitzsche Gesetz ist ähnlich dem Moores Gesetz, ein Gesetz der Erfahrung was gilt für Transistoren. Vergleicht man die beiden Gesetze, so wird man feststellen, dass der Effizienz von LEDs eine langsamere Entwicklung vorausgesagt wird als bei Transistoren. Dies scheint auch der Fall zu sein. Das Haitzsche Gesetz ist nach dem Forscher Dr. Roland Haitz, ein jetzt pensionierter Forscher bei Agilent-Technologien.

Vorhersagen und tatsächliche Entwicklung

In einem Artikel aus dem Jahr 2000 äußerte Haitz die Erwartung, dass die Effizienzlinear von rund 20 Lm/W im Jahr 2000 auf 100 Lm/W im Jahr 2010 ansteigen wird. Diese Erwartung hat sich erfüllt. Die Erwartung von 2011, dass es in wenigen Jahren Lampen mit 150 Lumen pro Watt geben würde, wurde Mitte 2013 realisiert, als solche Lampen auf dem Markt waren.[1] Helligkeit und Effizienz verbessern sich weiter, da sich LED-Materialien und Herstellungsverfahren weiter verbessern. Diese Entwicklung setzt sich fort, während traditionelle Lichtquellen nicht im gleichen Maße verbessert werden. In den letzten vierzig Jahren sind die Kosten für LEDs dramatisch gesunken, während die Lichtleistung gestiegen ist.

Der beste HochdruckNatriumdampflampen erreichte 2011 rund 140 Lumen pro Watt und HochdruckHalogen-Metalldampflampen kam auf 120 Lumen pro Watt, während die besten Leuchtstofflampen 100 Lumen pro Watt. 2011 erreichten gute LEDs 130 Lumen pro Watt, im Labor waren es bereits 200 Lumen pro Watt. 2013 waren LEDs mit 150 Lumen pro Watt auf dem Markt.[1]