WikiDer > Hessisches Recht
Das Hesssches Gesetz ist ein thermochemischRecht, formuliert vom russisch-schweizerischen Chemiker Germain Henri Hess. Das Gesetz war in der Tat ein Vorläufer des Van erster Hauptsatz der Thermodynamik.
Das Hesssche Gesetz besagt, dass die Enthalpie für eine einzelne Reaktion kann aus der Differenz zwischen den between Bildungsenthalpie der Produkte und die der Reagenzien:
Somit ist die Enthalpieänderung eines Reaktionssystems unabhängig von der Anzahl der Schritte, in denen die chemische Reaktion durchgeführt wird. Dieses Gesetz ist nützlich, wenn man die Enthalpieänderung einer Reaktion wissen möchte. Man kann dann von anderen Reaktionen ausgehen, die, wenn sie kombiniert werden, die gleiche Reaktion wie die ursprüngliche ergeben. Auf diese Weise kann die Enthalpieänderung aus einer Enthalpieänderung anderer Reaktionen berechnet werden.
Beispiel
Folgende Reaktionsgleichungen mit ihrer Enthalpieänderung sind angegeben:
| # | Reaktionsgleichung | Enthalpieänderung (kJ/mol) |
|---|---|---|
| ein | -393,5 | |
| B | -285,9 | |
| C | -890,4 |
Durch Kombination der obigen Reaktionsgleichungen kann man die Enthalpieänderung für folgende Reaktion ermitteln:
- (D)
Dazu muss man die Beziehung zwischen den 3 gegebenen Antworten und der angeforderten Antwort finden. Die Beziehung ist D = A 2B - C. Bei dieser Operation erhält man die folgende Reaktionsgleichung:
Nach Streichen der entsprechenden Stoffe in beiden Gleichungsgliedern erhalten wir folgende Reaktionsgleichung:
Dies ist die angeforderte Reaktionsgleichung (D). Nach dem Hessschen Gesetz gilt für die verschiedenen Enthalpieänderungen der gleiche Zusammenhang:
Entweder: