WikiDer > Gesetz von Muphry
Laut der Gesetz von Muphry Wer einen Text schriftlich kritisiert, macht wiederum immer mindestens einen Rechtschreib- oder Sprachfehler im eigenen Text.
Der Name, der natürlich eine Variation des bekannteren ist Murphys Gesetz, weist darauf hin, dass dies hauptsächlich die Rechtschreibung des Textes, es können aber auch andere Elemente (Satzaufbau, Wortwahl) beteiligt sein. Die zentrale Idee ist, dass etwas schief gehen wird, aber jetzt im Bereich der Textbearbeitung.
Das Gesetz gilt auch für Texte, die auf a Internetforum platziert werden, in dem Spiel-, Grammatik- oder Stilfehler gemacht werden, woraufhin ein anderer selbst Fehler in der Nachricht macht, in der er den ursprünglichen Verfasser auf den Fehler aufmerksam macht.
Hintergrund
Leser neigen dazu, global zu lesen und die Wörter zu erkennen, die sie zu erkennen erwarten. Sie übersehen oft kleinere Rechtschreibfehler. Dies macht den Lesevorgang effizienter; nicht jedes Hindernis bremst ihn. Herausgeber sind jedoch darauf trainiert, Ungenauigkeiten aktiv und gezielt zu erkennen. Dies gelingt in der Regel, aber durch nachlassende Konzentration, oder weil die Aufmerksamkeit auf einen anderen Aspekt gerichtet ist, kann es auch scheitern und ein Aspekt, auf den man sich eine Zeitlang nicht konzentriert, widersetzt sich der Korrektur.
Ebenfalls ÜberKorrektur kann eine Rolle spielen. Dann sind sich die Leute zwar eines bestimmten Phänomens bewusst, glauben aber fälschlicherweise, dass es eine Korrektur verdient. Ein markantes Beispiel ist der Name Gesetz von Muphry selbst. Als dieser Name in einer Sprachkolumne auftauchte, löste er sofort wütende Reaktionen aus: Wie konnte der Schriftsteller so etwas Dummes tun? Es wurde nicht verstanden, dass dies eine absichtliche Schreibweise war.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |