WikiDer > Wolffs Gesetz
Das Wolffsches Gesetz ist eine von den Deutschen entwickelte Theorie Anatom und Chirurg Julius Wolff (1836-1902).
Diese Theorie besagt, dass Knochen Gesunde Menschen und Tiere passen sich dem Stress an, dem sie ausgesetzt sind.[1] Bei starker Belastung werden die Knochen stärker, was zu einer höheren Knochendichte führt. Bei geringer Last tritt der umgekehrte Effekt auf.
Einige Beispiele für die Theorie:
- Astronauten, die lange Zeit im Weltraum verbringen, kehren mit geschwächten Knochen zurück, weil ihre Knochen (aufgrund des Fehlens der Schwere) wurden lange nicht geladen.
- Bei Tennisspielern ist der Arm, mit dem sie Schläger halten oft stärker als ihr anderer Arm.
Hinweis
- ↑(und) Anahad O'Connor, "Die Behauptung: Nach einem Knochenbruch können Knochen noch stärker werden", Die New York Times, 18. Oktober 2010. Zugegriffen am 19. Oktober 2010.