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Wijngaardsberg
Wijngaardsberghof

Das Weinberge ist ein Hügel am Rande davon Mittelland, zwischen Ulestraten und Meerssen, mit einer Höhe von etwa 130 Metern.

An den Hängen dieses Hügels sind Hügelwälder (Vliekerbos), die einen Quellbereich enthält, aus dem die Watervalderbeek steigt an. Im Osten, in einem Tal, liegt der Weiler Wasserfall.

Geschichte

Auf diesem Berg wurde traditionell Weinbau betrieben, der 968 erstmals schriftlich belegt wurde. Die hiesige Frankenkönigin Gerberga würde den Abtei Reimss gespendet haben, darunter der Wijngaardsberg. Es waren die Mönche der Proosdij in Meerssen, die die Weinberge bewirtschafteten. Bis etwa 1800 wurde hier Wein angebaut. Die französischen Besatzer schafften das Dekanat ab und der Weinbau endete. Im heutigen Hangwald sind die ehemaligen Terrassen noch sichtbar.

Geologie

Am Fuße des Hangs des Wijngaardsbergs liegt das Steinbruch Wasserfall. Dieser Steinbruch ist ein geologisches Denkmal und eine Art Fundstelle, von der aus es Sand des Wasserfalls ist freigeschaltet.[1]

Wijngaardsberghof

Auf dem Hügel befindet sich am Wijngaardsberg 1, der Wijngaardsberghof. Dies ist ein Schlosshof, der im 18. und 19. Jahrhundert, hauptsächlich 1870, erbaut wurde. Er besteht aus drei Flügeln um einen Innenhof. Die vierte Seite wurde von einem schlossähnlichen neugotischen Herrenhaus eingenommen, das im Zweiten Weltkrieg beschädigt und nach 1945 abgerissen wurde. Zu den Hofflügeln gehört auch ein Wohnhaus. Das Gebäude besteht aus Ziegeln, Mergelstein und Namurstein.

Der Hof ist als Nationaldenkmal eingestuft.

Ab 2002 wird auf dem Weingut, das den Wijngaardsberghof umgibt, wieder Wein angebaut. Die Weinberge umfassen 3 ha.