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Wilhelm Weltner | ||||
| Vollständiger Name | Carl Wilhelm Hermann Weltner | |||
| Geboren | 26. Oktober1854 | |||
| Verstorben | 11. April1917 | |||
| Geburtsland | ||||
| Bekannt aus | Schwammtiere und Seepocken | |||
| Standardabkürzung | Weltner | |||
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Carl Wilhelm Hermann Weltner (Romnitz, 26. Oktober1854 - 11. April1917) war ein Deutscher Zoologe, spezialisiert auf das Studium von Schwammtiere und Seepocken.
Leben
Weltner wurde in Römnitz im Fürstentum Ratzeburg im Mecklenburg-Strelitz. Er ging in Ratzeburg zur Schule und Schönberg in Mecklenburg und ging 1874 nach Wiesbaden Chemie studieren Carl Remigius Fresenius. Seine Freizeit verbrachte er mit Zoologie und Botanik. Sein Chemiestudium schloss er jedoch nicht ab und wechselte zur Zoologie. Noch während seines Studiums wurde er Assistent am Zoologischen Institut in Straßburg Biene Oscar Schmidt (1878-1880 und 1881-1882). 1882 erwarb er den Grad des Arzt Biene August Weismann im Freiburg im Breisgau, mit einer Dissertation über das Wissen von Schwammtiere. 1884 ging er nach Berlin damit Franz Eilhard Schulze um sein Studium fortzusetzen und gleichzeitig als Assistent am Museum für Naturkunde der Thekunde zu arbeiten Universität Dort. Im April 1892 wurde er zum Kurator (Kustos). Im November 1902 wurde er zum Professor ernannt.
Von 1904 bis 1910 war er Redakteur der Zeitschrift Archiv für Naturkunde. Er schrieb auch populärwissenschaftliche Artikel für die Tagespresse.
Durch die umfangreiche Arbeit mit dem Mikroskop ließ seine Sehkraft nach. Eine Operation gegen starren 1911 brachte nur eine vorübergehende Besserung. Langsam erblindete er.
Arbeit
Die meisten seiner wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigen sich mit der Biologie von Süßwasserorganismen, insbesondere Süßwasserschwämmen und Seepocken. Mehrere Jahre lang studierte er die Fauna des Tegeler See bei Berlin, und bei M. Samter das der Madüsee im Pommern. Er veröffentlichte in Archiv für Naturkunde fünf Spongillid-Studien mit den systematischen, morphologischen und biologischen Beschreibungen von Süßwasserschwammtieren. Er beschrieb auch zahlreiche andere Schwammtiere aus aller Welt. Seine Studie über die Cirripedia der Deutschen Tiefsee-Expedition erschien 1922 posthum. Darin beschrieb er die bei der Tiefseeexpedition des deutschen Dampfers gesammelten Seepocken Valdivia 1898-1899.[1]
Huldigung
Als Hommage wurden mehrere Tierarten nach ihm benannt, darunter die Schwammarten Hyalonema (Corynonema) weltneric und Potamolepis weltneric, und die Gattungen der Seepocken Weltnerium und Weltneria.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |