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Willem Kapteyn | ||||
Willem Kapteyn | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Geburtsdatum | 16. August1849 | |||
| Geburtsort | Barneveld | |||
| Sterbedatum | 6. Dezember1927 | |||
| Ort des Todes | Utrecht | |||
| Staatsangehörigkeit | Niederländisch | |||
| Aktivitäten | ||||
| Disziplin | Mathematik | |||
| Universität | Universität Utrecht | |||
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Willem Kapteyn (auch geschrieben als Kapitän) (Barneveld, 16. August1849 – Utrecht, 6. Dezember1927) war ein Niederländisch Mathematiker.
Biografie
Willem Kapteyn war einer der Söhne von Gerrit Jacobus Kapteyn (1812-1879) und seiner Frau Elisabeth Cornelia Koomans (1814-1896).[1] Sein jüngerer Bruder Jacobus Cornelius Kapteyn war der bekannte Astronom und Professor an Groningen.
Willem wurde in seinem Geburtsort an einer Privatschule erzogen und legte am 22. September 1865 in Leiden seine Hochschulaufnahmeprüfung ab. Am 8. Februar 1866 ging er in die Universität Utrecht wo er begann, philosophische Wissenschaften zu studieren. Am 14. Juli 1872 promovierte er bei Cornelius Hubertus Carolus Grinwis, in Naturwissenschaften und Mathematik mit der Dissertation "Über die Theorie der Schwingplatten und ihr Verhältnis zu Experimenten".
Nach seinem Studium war er Lehrer an der Hogeburgerschule (HBS) in Middelburg. Am 14. Dezember 1877 wurde er zum Professor für Mathematik an der Universität Utrecht berufen, was er mit einer Rede zum Thema „Der Einfluss Augustin Louis Cauchys auf die Entwicklung der mathematischen Wissenschaften“ annahm.[2] An der Universität lehrte er analytische Geometrie, beschreibende Geometrie, Integralrechnung, Funktionentheorie, Wahrscheinlichkeitstheorie und höhere Wissenschaften. Er beschäftigte sich auch mit Mechanik und Analytik. Die Kapteyn-Reihe (Reihe von Bessel-Funktionen) ist nach ihm benannt (sie waren Lagrange bereits bekannt, als er das Kepler-Problem untersuchte). Er beteiligte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Universität Utrecht und wurde 1900/01 Rektor Magnificus der Alma Mater.
Kapteyn war ein korrespondierendes Mitglied der Société royale des sciences in Lüttich und war Mitglied der was Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften.[3] Zu seinen Doktoranden zählen unter anderem Marius van Haaften, Nicholas Beeger und Albert Nijland. Am 10. Juni 1918 beendete er seine Professur und starb neun Jahre später.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: Hendrik Wefers Bettink | Rektor Magnificus der Universität Utrecht 1900-1901 | Nachfolger: Ambrosius Hubrecht |