WikiDer > Willem Landre
Willem Landre | ||||
Willem Landre (um 1911) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Guillaume Louis Frederic Landré | |||
| Geboren | 12. Juni1874 | |||
| Verstorben | 1. Januar1948 | |||
| Land | ||||
| ||||
Guillaume Louis Frédéric (Willem) Landré (Amsterdam, 12. Juni1874 - Eindhoven, 1. Januar1948) war ein Holländer Komponist.
Leben und Arbeiten
Er war der Sohn von George Nicolas Landré und Sophie Maria Fromberg. Er selbst war mit Wilhelmina Christina Henriette Klinkhamer und Helena Hendrina Luijt verheiratet.
Landré verbrachte einen Großteil seiner Kindheit in Haarlem. Er studierte Komposition bei Bernard Zweers. Ab 1898 war er Musikjournalist, zuerst in Haarlem und drei Jahre später in Den Haag. Von 1906 bis 1936 arbeitete er an der Neuer Rotterdamsche Courant. Ab 1917 war er Schulleiter für Theorie, Komposition und Musikgeschichte an der Rotterdamer Konservatorium.
Willem Landré war der Vater des Komponisten Guillaume Landre und der Sender Joop Landré und der Großvater des Schauspielers Lou Landre.
Als Komponist galt Landré als fortschrittlich und trat in die Fußstapfen von Alphons Diepenbrock. Willem Landré schrieb eine Reihe größerer Chorwerke (Requiem in memoriam uxoris, Auszüge aus dem Buch Baruch), kleinere Werke für Chor A cappella, arbeiten für Symphonieorchester (Nocturne, Requiem in memoriam matris, Kleine Suite im E.F), ein paar Kammermusikwerke, es Mystery-SpielBeatrice und der OperDie Rose von Dekama. Einige seiner Arbeiten wurden veröffentlicht von Musikverlag A.A. noske.
Es Concertgebouw-Orchester hatte neunzehn Mal eines seiner Werke am Rednerpult, insbesondere Nocturne, die fünfmal unter Willem Mengelberg. Dieses Orchester spielte unter der Leitung von Hein Jordans im Januar 1948 noch dreimal sein Requiem in memoriam matris, als Hommage an den kürzlich verstorbenen Komponisten; dann verschwand er aus dem Blickfeld dieses Orchesters.
Mehrere Städte, darunter sein Geburtsort, benannten Straßen nach ihm.
Arbeitsliste
- 1896 - Die Rose von Dekama (Oper)
- 1896 - Rosenknospe (Operette)
- 1896 - Suite für Harmonie Orchester aus 'Die Rose von Dekama'
- 1897 - Legende für Violine und Orchester
- 1897 - Ballade für Klavier
- 1898 - Verlangen nach Stimme und Klavier
- 1898 - Waldlied für Stimme und Klavier
- 1898 - Erklärung für Bariton und Orchester
- 1902 - Sonate für Violoncello und Klavier
- 1903 - Drei Lieder
- 1903 - Intermezzo für Orchester
- 1903 - Klavierquintett
- 1904 - Symphonisches Gedicht für Orchester
- 1904 - Streichquartett
- 1905 - Drei Liebeslieder
- 1905 - Symphonisches Präludium für Orchester
- 1906 - Klaviertrio
- 1907 - Vier Lieder und Szene aus Lioba für Stimme und Orchester
- 1912 - Et s'il revenait für Stimme und Klavier
- 1913 - Nocturne für Orchester
- 1924 - In Memoriam Matris für Orchester
- 1926 - Beatrice (Geheimnisspiel)
- 1930 - Requiem für Chor, Soli und Orchester
- 1931 - 't Hazegrauwt für Männerchor A cappella
- 1932 - Der Wintergeist für Männerchor A cappella
- 1934 - Abende für Männerchor A cappella
- 1936 - Romantisches Klavierkonzert
- 1937 - Ein Feiertag für Kinderchor mit Bariton-Solo
- 1937 - Zarathustras Nachtlied für Stimme und Orchester
- 1939 - Drei Orchesterstücke
Literatur
- Cor-Unterstützer: Niederländische Komponisten von 1400 bis heute, J. Philip Kruseman, Den Haag, 1941. - (Berühmte Musiker, Teil XXII), p. 107 - 109. - Enthält ausführliche Werkliste.
- J. H. Letzer: Musikalische Niederlande 1850-1910. Biobibliographisches Wörterbuch niederländischer Musikkünstler und Musikkünstler - sowie von Schriftstellern und Schriftstellern im Bereich der Musikliteratur, 2. Auflage mit Ergänzungen und Korrekturen. Utrecht: J. L. Beijers, 1913, 104
- Unsere Musiker (1911), Nijgh & Van Ditmar, Seite 130
- Illustriertes Musiklexikon, herausgegeben von Hr. G. Keller und Philip Krusemann, Zusammenarbeit von Sem Dresden, Wouter Hutschenruijter (1859-1943), William Landre, Alexander Voormolen und Henri Zagwijn; herausgegeben 1932/1949 von J. Philips Kruseman, Den Haag; Seite 376
- Joseph Robijns und Miep Zijlstra, Allgemeine Musiklexikon Teil 5, Verbandsbuch 1980, Seite 340