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Willem Westerman

Willem Westerman (Amsterdam, 14. November1864 - Den Haag, 11. Juni1935) war ein Holländer Banker.

Westerman war der Sohn eines 1872 verstorbenen Buchhändlers. Nach der öffentlichen Primar- und Sekundarschulbildung arbeitete er ab 1881 als Bankangestellter und erwarb mehrere praktische Diplome. Von 1892 bis 1898 arbeitete er für mehrere Firmen an der Ostküste von Sumatra.

Zurück in den Niederlanden arbeitete er als Korrespondent für Indies Magazine und schrieb ein Buch über die book Tabakkultur. Ab April 1901 arbeitete er wieder im Bankgewerbe, zunächst für ein Jahr bei der Sammelbank, dann bei der Rotterdamer Bank wo er Anfang Mai 1904 in den Vorstand berufen wurde. 1910 erhielt Westerman den Titel des Präsidenten eines dreiköpfigen Verwaltungsrates der Rotterdamschen Bank, der weiter aus consist J. P. van Tienhoven und Karel Paul van der Mandele. Das Trio sorgte durch den Zusammenschluss mit der Deposit and Administration Bank in Rotterdam zur Rotterdamsche Bankvereeniging (Robaver) und – durch die Übernahme des alten Wertpapierhauses Determeyer Weslingh & Zoon – einer Filiale in Amsterdam, die der Bank Zugang zu das Amsterdamer Börse empfangen. Durch weitere Akquisitionen wurde Robaver zur größten Bank der Niederlande und Westerman erhielt in der Bankenwelt einen Spitznamen William der Eroberer.

1923 geriet der Robaver aufgrund eines Kredits von 25 Millionen Gulden an die Firma von company in Schwierigkeiten Anton Kröller, der auch ein Großaktionär der Bank war. 1924 erhielt De Robaver ein Unterstützungsdarlehen von die niederländische Bank und Westerman musste als Direktor zurücktreten.[1]

Quellen