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Willy De Nolf

Willy De Nolf (Roeselare, 1917 - Dort, 1981) war ein Belgier Firmenchef. Er ist der Gründer der Roularta Mediengruppe.

Biografie

Willy De Nolf war der Sohn von Joseph De Nolf, Kaufmann und Bürgermeister von Roeselare von 1947 bis 1964. Willy De Nolf hat Jura studiert und war zunächst als Rechtsanwalt in Kortrijk als Rechtsanwalt tätig. 1954 gab er den Anwaltsberuf auf und gründete NV Roularta. Dies war ein Verlag in Roeselare, der zwei lokale Wochenzeitungen herausgab: 'De Roeselaarse Weekbode' (die bereits kurz nach der Zweiter Weltkrieg erschienen) und 'Advertentie', eine kostenlose Haus-zu-Haus-Zeitung mit Werbung.

Um seine 'Werbung' erweitern zu können, hat De Nolf weitere lokale Wochenzeitungen aufgenommen Westflandern Über. Dies waren immer Wochenzeitungen, die regionale oder städtische Nachrichten in einer bestimmten Region brachten. 1957 wurde 'De Mandelpost' in der Nachbarstadt eröffnet Izegem schon übernommen. Es folgten 'De Torhoutenaar' (1960), 'Burgerwelzijn' (1968), 'Het Ypersch Nieuws' (1979), 'De Zondag (1978), 'De Zeewacht' (1980), ... Viele dieser Zeitschriften erhielten neue Namen wie 'De Weekbode'. Sie bildeten die Grundlage für den späteren „De Krant van West-Vlaanderen“, der Mitte der 1990er Jahre Gestalt annehmen sollte. Auch Werbezeitschriften außerhalb der Provinz wurde Aufmerksamkeit geschenkt. 1979 wurden diese Anzeigenmagazine in "De Streekkrant" umgewandelt.

1963 gründete De Nolf eine neue Druckerei in Meiboomlaan. Diese Druckerei wurde zur Homebase der heutigen Roularta Media Group. In den 1970er Jahren wurde neben den Wochen- und Anzeigenmagazinen ein neues Medium erschlossen: die Nachrichtenmagazine. 1971 war das Wochenmagazin „Knack“ ein Erfolg für die Mediengruppe. 1972 kam Willys Sohn Rik im Unternehmen, genauer gesagt als Leiter von Zeitschriften. Roularta würde sich mehr und mehr national fokussieren. 1975 erschien beispielsweise das finanzwirtschaftliche Magazin „Trends“, das kurz darauf auch auf Französisch erschien. 1980 erschien auch ein erstes Sportmagazin.