WikiDer > Weiß (minze)

Witte (munt)
Weiß
Weiße Medaille oder doppelt groß, Silber, geprägt 1472 in Deventer.

EIN Weiß oder albus war ein Münze die seit dem Spätmittelalter auftraten und ihre Hauptverbreitung im Rheinland hatte, aber unter dem Namen Weißpunkt ebenfalls Ostholland erreicht. Der lateinische Name der Münze vollständig gelesen denar albus entweder weißes Spielstein und verdankte die Münze ihrem relativ hohen Silbergehalt, der ihr eine helle Farbe verlieh, im Gegensatz zu der schwarzen Farbe, die sich aufgrund des hohen Kupfergehalts schnell verfärbt. Token dieser Zeit.

Das Weiß wurde um die Mitte des 14. Jahrhunderts von den Trierer ErzbischofKuno II. von Falkenstein und wird erstmals im Münzvertrag (1372) zwischen Köln und Trier. Im Laufe der Zeit wurde das Weiße zu einer Grundwährung innerhalb der Münzprägung zwischen den Kurfürsten von Trier, Mainz und Köln und die Münzstätte wurde in zahlreichen Nachbargebieten übernommen.

Ursprünglich zeigte die Vorderseite der Münzen christliche Motive wie Christus oder einen Heiligen. In Trier hieß auch das Weiße Peter Mischer benannt nach dem Bild des Heiligen Petrus. Auf der Rückseite befand sich meist ein Wappen, wie in Mainz das Wappen der Stadt: ein Rad. Daher wird diese Münze auch Raderalbus genannt. Es war 24 Pence oder 2 Schilling wert.

Während der Dreißigjähriger Krieg (1618–1648) verlor das Weiß an Bedeutung. Sie wurden noch bis ins 18. Jahrhundert regional geprägt, beispielsweise in Hessen.

weiße Stecknadel

Im fünfzehnten Jahrhundert tauchten die Weißen auch in den unteren Ländern auf, wo sie normalerweise waren Weißpunkt nannte sich. Hier in der wurden weiße Spielmarken geprägt Herzogtum Gelre und die Stadt Deventer. Der weiße Stift hatte hier einen Wert von doppelt groß und war damit ein Vorläufer der Penny.[1]

Siehe auch

Externer Link