WikiDer > Weltstatuenfest

World Statues Festival
Eine Aufführung in Arnheim 2009

Es Weltstatuenfest, früher bekannt als Rheinfest, ist eine jährliche Veranstaltung in Arnheim. Das Highlight ist die Meisterschaft für lebende Statuen.

Seit 1996 findet jedes Jahr in Arnheim eine Meisterschaft der lebenden Statuen statt. In den Anfangsjahren war es noch eine niederländische Meisterschaft, seit 2004 wird die Veranstaltung in die inoffizielle Weltmeisterschaft „The World Cup Living Statues“ umbenannt. Beim World Statues Festival, das normalerweise am letzten Augustwochenende stattfindet, konkurrieren am Samstag die Kids Statues und Amateure und Profis aus aller Welt um den 1. Preis. World Statues Arnhem hat sich mittlerweile zur größten Veranstaltung der Welt im Bereich der lebenden Statuen entwickelt und zieht jährlich rund 200.000 Besucher an.

Ab 2017 beträgt der kommunale Zuschuss für die Veranstaltung nur noch maximal 50.000 €. Die Gemeinde Arnheim ist der Meinung, dass die Organisation nach so vielen Jahren nun in der Lage sein muss, auf eigenen Beinen zu stehen oder sich nach neuen Sponsoren umzusehen.

Niederländischer Meister

In den Jahren 1999, 2000 und 2001 wurde Roy Tukkers dreimal in Folge Niederländischer Meister. 2002 gewinnt Frans Vogels mit seiner Kreation 'Snapshot'. In der Kategorie Amateure gewann Tilburgs Gwen Talsma 2006 mit der Darstellung einer fröhlichen Hausfrau die nationale Meisterschaft. Der Publikumspreis ging an die Arnheimer Hermine van der Burgt mit Gerichtsbezirk. 2007 wurde Afke Westdijk mit der Darbietung 'Les Etrangers' Niederländische Meisterin, außerdem gewann sie den Publikumspreis. Die niederländische Meisterschaft und den Publikumspreis 2008 gewann das im Rokoko-Stil gekleidete Arnheimer Duo 'Imagination'. 2009 war Godelieve Huijs die große Gewinnerin sowohl mit dem niederländischen Titel als auch mit dem Weltmeistertitel mit ihrem Act 'Vliegensvlug'. Unter den Amateuren ging der niederländische Titel 2010 an die Skulpturengruppe Upper Class der Theatergruppe Coulisse. Sie gewannen den Publikumspreis, den Jurypreis und den Preis für den besten Inhalt, 2012 gewann David Slob mit seiner Darbietung „De Reiziger“ unter den Amateuren.

International

2005 gab es den ersten Wettkampf mit internationalen Teilnehmern und am 27. August 2006 die Weltmeisterschaft, die in der Profiklasse von der Französin Sophie Malraye mit ihrer Statue ausgetragen wurde La Pietà Die Teilnehmer kamen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, England, Tschechien, Slowakei, Österreich, Russland, Chile, Argentinien, Uruguay, Brasilien, Nordamerika, Israel und Japan. Diese Weltmeisterschaft ist auch in der Guinness-Buch der Rekorde inbegriffen.

2008 fand die vierte Ausgabe des World Statues Festivals mit 300 lebenden Statuen statt. Die Weltmeisterschaft ging an Ein Chi Aus Italien.

Am 29. August 2010 siegte der deutsche Profi John Eicke mit Candyman in der Profiklasse. Am 25. September 2011 siegte der Spanier Jaime Jurio mit „Crash“ in der Profiklasse. Bei den Amateuren gewann Kevin Gorczinsky mit seiner Darbietung 'Waiting for Alice'.

Am 30. September 2012 gewann Helena Reis aus Portugal mit „Becoming“, einer in einem Felsblock versenkten Statue, die Profiklasse. Das Festival war überfüllter als je zuvor. Etwa 230.000 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil. In der Innenstadt von Arnheim wetteiferten 137 lebende Statuen um die Preise.

Kinderstatuen

Bei Kids Statues hieß der Titel 2010 Sjiek de Plastiek mit Plastic Elastic und 2011 'De Clothespin Cousins' von Jasper Scheffer und Pelle Evers.

Film

Der britische Dokumentarfilmer Richard Wyllie gewann im April 2010 mit seinem Beitrag "The art of doing nothing" den Preis für den besten Kurzdokumentarfilm beim London Independent Film Festival. In dieser Dokumentation folgt er drei lebenden Statuen während der Weltmeisterschaft der Living Statues in Arnheim.

Externer Link