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Es Wunderteam (Wonderteam) war ein Spitzname für die Österreichische Fußballnationalmannschaft aus den dreißiger Jahren. Das Team, das läuft Hugo Meisl gelang es, zwischen April 1931 und Dezember 1932 14 Spiele in Folge ungeschlagen zu bleiben.
Geschichte
Die Geburt des Wunderteam sieht man in einem Länderspiel gegen Schottland. Schottland war zusammen mit England als Mutter des Fußballs und war auf dem europäischen Festland noch ungeschlagen. Die Mannschaft übernahm den schottischen 2-3-5-Spielstil und spielte auch mit kurzen Pässen. Die Nationalmannschaft wurde komplett erneuert und fast alle Debütanten spielten gegen die Fußball-Supermacht. Österreich gewann überraschend mit 5:0 vor 60.000 Zuschauern im Stadion des Hohe Warte.
Der Verein setzte seinen Elan fort und verpasste auch anderen Mannschaften einen Schlag: So musste es sein Deutschland (5-0 und 6-0), Schweiz (6-0) und Ungarn (8-2).
Im 1932 gewann den Club de Internationaler Mitteleuropapokal, ein Vorläufer der EK, im Finale von Italien mit 4-2.
Zwei Jahre später qualifizierte sich der Verein für die Weltmeisterschaft 1934 nach einem Sieg gegen Bulgarien. Bei der WM war es Frankreich der erste Gegner im Achtelfinale und wurde mit 3:2 besiegt. Im Viertelfinale unterlag Erzrivale Ungarn mit 2:1, doch im Halbfinale war der spätere Weltmeister Italien zu stark für den Verein (1:0). Im Spiel um Platz drei ging der Klub auch gegen Deutschland unter.
Auf der Olympische Spiele 1936 Der Verein gewann eine Silbermedaille.
Das Ende
1937 starb Meisl an a Herzattacke, Trainer und Architekt hinter dem Wunderteam zurück. Das endgültige Ende kam 1938 mit der Anschluss. Österreich hatte sich wie Deutschland unabhängig für die Weltmeisterschaft 1938 qualifiziert, aber die Regierung in Berlin verfügte, dass ein gemeinsames Team auftreten sollte: sechs Deutsche mit fünf Österreichern. Einige österreichische Spitzenspieler mussten anders und mit anderen Mitspielern spielen, als sie es gewohnt waren, während andere aus dem Kader verbannt wurden. Die FIFA bot England den freien Platz an, aber sie lehnten ab, so dass der zusätzliche Platz offen blieb. Schweden qualifizierte sich direkt für die zweite Runde. Deutschland hingegen schied bereits in der Vorrunde aus, die als Deutschlands bislang am wenigsten erfolgreiche WM gilt.
Das Wunderteam wird von manchen als Beginn des „totalen Fußballs“ angesehen. Ernst Happel wurde schließlich niederländischer Nationaltrainer und trug damit zu den guten Leistungen bei den Weltmeisterschaften 1974 und 1978 bei. Die österreichische Mannschaft wurde 1954 WM-Dritter, danach ließen die Leistungen jedoch nach.