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EIN Sattelbereich (Englisch: col oder Sattelpunkt) ist ein Übergangsbereich in Form eines Sattels im Schnittpunkt von zwei Hochdruckgebiete und zwei Tiefdruckgebiete. Ein Sattelbereich weist eine Einströmachse und eine Ausströmachse auf. Der Schnittpunkt dieser beiden Achsen ist der Sattelpunkt wo kein Wind weht. Auf niederländischen Wetterkarten ist dieses Gebiet mit a . gekennzeichnet z.
Luftzug
Luft unterschiedlicher Herkunft strömt aus zwei entgegengesetzten Richtungen entlang der Einströmachse ein. Diese beiden Luftarten konvergieren an der Abflussachse, so dass hier Frontogenese stattfinden. Eine vorhandene Vorderseite wird in diesem Bereich geschärft. Die Frontogenese findet hauptsächlich in einem zyklonalen Sattel mit stark konvergenter Strömung statt.
Typen
Man unterscheidet drei Arten von Sattelbereichen: den symmetrischen Sattelbereich, den zyklonischen Sattelbereich und den antizyklonischen Sattelbereich.
Symmetrischer Sattelbereich
Im symmetrischen Sattelbereich ist die Zyklon und der antizyklon Einfluss auf das Gleichgewicht. Dieser Typ ist am seltensten, da in der Regel einer dieser beiden Einflüsse überwiegt.
Antizyklonischer Sattelbereich
Beim antizyklonischen Sattel wird die Krümmung des antizyklonischen Anti Isobaren größer als die der Zyklonkurve. Dieser Sattel hat Eigenschaften, die mit einem vergleichbar sind zurück von hohem Luftdruck. Bei diesem Typ dominiert der Einfluss der angrenzenden Hochdruckgebiete, so dass der Einfluss einer möglichen Front hier gering ist. Das Wetter ist sehr ruhig und wird hauptsächlich durch die Luftmasse-Eigenschaften. In warmen Massen, vor allem im Winter und in den Sommernächten, gibt es viel Nebel und Stratus während es im Sommer normalerweise tagsüber sonnig ist. In kalten Massen treten tagsüber hauptsächlich Kumuluswolken auf.
Cyclonic Sattelbereich
Beim Zyklonsattel ist die Krümmung der Zyklonisobaren größer als die der Antizyklonkrümmung. Dadurch dominieren die angrenzenden Tiefdruckgebiete und die Eigenschaften sind vergleichbar mit a Furche von niedrigem Luftdruck. Die daraus resultierende konvergente Luftbewegung verursacht in feuchter Luft Frontalwolken und Niederschlag. Wenn die Luft instabil ist, gibt es oft schwere Sturm vor dem.
Literatur
- Ham, C. J. des; Korevaar, C. G.; Moens, W. D.; Stijnman, P. C. (1998): Meteorologie und Ozeanographie für die maritime Navigation, De Boer Maritime.