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Zalando AG | ||||
| Eigentum | Gelistet | |||
| Stipendium | Deutsche Börse: SOLL | |||
| Großaktionäre | Investment AB Kinnevik (21,1%) Baillie Gifford & Co (11,6%) Anders Holch Povlsen (10,0%) zum 31.12. 2020[1] | |||
| Einrichtung | 2008 | |||
| Gründer(n) | Robert Gentz David Schneider | |||
| Schlüsselfiguren | Robert Gentz David Schneider Rubin Ritter | |||
| Hauptquartier | ||||
| Angestellte | 14.941 (Jahresende 2020)[1] | |||
| Produkte | Kleidung, Schuhe, Modeprodukte | |||
| Sektor | E-Commerce | |||
| Einnahmen/Jahr | 8,0 Mrd. € (2020)[1] | |||
| profitieren/Jahr | 226 Mio. € (2020)[1] | |||
| Marktkapitalisierung | 23 Mrd. € (31.12.2020) | |||
| Webseite | Zalando.com | |||
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Zalando ist einer der Herkunft DeutscheOnline-Shop vor dem Schuhe, Kleider und Modeaccessoires. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und wird 2021 in 17 europäischen Ländern aktiv sein.
Geschichte
Zalando wurde 2008 von David Schneider und Robert Gentz gegründet, die sich vom amerikanischen zappos. 2009 wurde das Marktgebiet um Österreich erweitert, 2010 folgten die Niederlande und Frankreich. Im Jahr 2010 wurden Mode und Bekleidung in das Sortiment aufgenommen. Inzwischen hat Zalando eine eigene Kollektion entwickelt und wurde 2010 zum Marktführer im Online-Schuhverkauf. 2011 wurde es auf Großbritannien und die Schweiz und 2012 weiter auf Belgien, Schweden, Spanien, Dänemark, Finnland und Polen ausgeweitet.
Ergebnisse
Seit 2010 ist die Einnahmen im Jahr 2020 um den Faktor 50 auf 8,0 Milliarden Euro gestiegen. Schuhe machen etwa die Hälfte des Umsatzes aus.[2] Trotz des starken Umsatzwachstums musste das Unternehmen bis einschließlich 2013 Verluste hinnehmen, unter anderem durch die Kosten für kostenlosen Versand, Retouren und hohe Werbekosten.[2]
Im Jahr 2020 hatte das Unternehmen 39 Millionen aktive Kunden und platzierte insgesamt 185 Millionen Bestellungen.[1] Der durchschnittliche Wert pro Bestellung betrug 58 Euro.[1]
| Jahr[3] | Einnahmen | Netz- Ergebnis | Aktiv Kunden | Nummer Aufträge | Durchschnittlich Bestellwert |
|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | € 154 | ||||
| 2011 | € 510 | ||||
| 2012 | € 1159 | ||||
| 2013 | € 1762 | ||||
| 2014 | € 2214 | ||||
| 2015 | € 2958 | 17,9 | 55,3 | € 67,8 | |
| 2016 | € 3639 | 19,9 | 69,2 | € 66,6 | |
| 2017 | € 4489 | 23,1 | 90,5 | € 64,5 | |
| 2018 | € 5388 | 26,4 | 116,2 | € 61,0 | |
| 2019 | € 6483 | 31,0 | 144,9 | € 56,6 | |
| 2020 | € 7982 | 38,7 | 185,5 | € 57,7 |
Börsengang
Im September 2014 gab der Zalando-Vorstand bekannt, dass er noch dieses Jahr an der beurs-Börse notiert wird Frankfurter Wertpapierbörse gehen.[4] Am 1. Oktober wurde das Unternehmen an die Börse gebracht, nachdem rund 10 % der Aktien zu einem Preis von 21,50 € platziert worden waren.[5] die sitzenden Aktionäre keine Aktien veräußert, so dass der Erlös vollständig für den Geschäftsbetrieb verwendet wird. Ab 22. Dezember 2014 war das Unternehmen Teil der SDAX Aktienindex und wechselte am 22. Juni 2015 in den MDAX.
Kritik
Am 25. Juli 2012 kam Zalando negativ in die Schlagzeilen, weil ein unter Deckung Bericht des deutschen Fernsehjournalisten Marc Rosenthal von der ZDF. Die Dokumentation zeigte die Arbeitsbedingungen in einem Zalando-Verteilzentrum und betonte die hohe Arbeitsbelastung und strenge Kontrolle der Mitarbeiter.[6] Der Bericht sorgte in den Medien und auf Zalandos Facebook-Seite für einen Sturm der Kritik.[7] Das Unternehmen versprach dann, besser zu werden. Am 14. April 2014 waren die Arbeitsbedingungen bei Zalando erneut in den Schlagzeilen, diesmal durch einen Bericht der Journalistin Caro Lobig vom deutschen Sender RTL-Fernsehen. Lobig blieb auch im Verteilzentrum verdeckt in Erfurt für ihren Bericht.[8] Zalando gab sofort nach der Ausstrahlung eine Erklärung ab, in der er erklärte, die Situation zu untersuchen, sich aber in der RTL-Doku nicht wiederzuerkennen.[9] Das Unternehmen ging rechtlich gegen den Journalisten wegen angeblicher Offenlegung seiner internen Geschäftsprozesse vor.[10]
Leitender Löwe
Ein Zalando-Werbespot, in dem ein Postbote auf einem FKK-Campingplatz liefert mehrere Zalando-Pakete, nach denen die Empfänger anfangen zu schreien, hat in den Niederlanden während des Programms Radar der Preis für die nervigste Werbung, die Leitender Löwe, erhalten in den Jahren 2011 und 2012.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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