WikiDer > Zeeburgerdorp

Zeeburgerdorp
Gedenktafel Zeeburgerdorp, Mai 2020


Es Zeeburgerdorp war eine Straße runter Amsterdam Ost.

Es Dorf von 1926 bestand aus etwa fünfzig Häusern am östlichen Ende des Zeeburgerpad, mit Blick auf die Pumpwerk Zeeburg. Das Gemeinde Amsterdam ließ dort ein Dorf für zerrüttete Familien bauen, ein sogenanntes Internatsschule. Diese Familien kamen aus (noch) ärmeren Stadtteilen, wo die Menschen teilweise in Kellerhäusern wohnten. Diese Häuser und ihre Bewohner waren/waren von der Feuchtigkeit betroffen. Es gab keine Verbesserung; viele dieser Häuser waren im Besitz von Slumbesitzern. Es war nicht ungewöhnlich, dass eine große Familie in Armut lebte, egal ob sie berufstätig war oder nicht. Wenn auch der Ernährer arbeitslos wurde, wurde die Situation unerträglich. Dagegen wollte die Gemeinde etwas unternehmen und einige dieser Bewohner in Neubauten unterbringen. Es wurde jedoch der Meinung, dass der Übergang zu groß sein könnte, was zu noch mehr Störungen führen könnte. Zu diesem Zweck baute sie Zeeburgerdorp. Familien konnten unter Aufsicht eines Aufsehers zu Atem kommen, bevor sie in ein verbessertes Eigenheim oder einen Neubau ziehen. Unter dem Motto „Vorübergehendes Wohnen von Familien“ wurden die Bewohnerinnen und Bewohner untergebracht. Ungefähr zur gleichen Zeit, Asterdorf geöffnet, gleiches Projekt in Amsterdam Nord.

Die Häuser wurden aus Beton gebaut und bestanden aus einem Stockwerk. Es gab ein tapeziertes Wohnzimmer[1], eine Küche und zwei oder drei Schlafzimmer mit Zement auf dem Beton. Zum Duschen musste man Badezellen benutzen, die im Büro aufgestellt wurden; die Bewohner mussten auch ihre Türen verlassen, um ihre Wäsche zu waschen. Eine Reihe von Menschen fühlte sich "außerhalb der Stadt" in Häusern untergebracht, die so feucht waren wie der Ort, aus dem sie kamen. Doch die meisten wollten nicht zurückkehren. Nach dem Bombardierung von Rotterdam Rotterdamer Familien wurden in leerstehenden Häusern untergebracht, aber selbst dann war Feuchtigkeit ein Problem (beim Heizen von Öfen traf die Feuchtigkeit auf die Wände).

Um 1933 wurde der Amsterdamer Psychiater Dr. Arie Querido die Wohnschule. Er sah in seinen Augen, wie sich die Einwohner in drei Gruppen aufteilen:

  • das bedingt sozial: zum Beispiel eine Familie, die durch Armut in Not ist, die sauber ist und den Kindern gutes Essen gibt.
  • das bedingt dissoziativ: Eine Gruppe, in der Trunkenheit, Geisteskrankheit oder Schwäche bei einem oder beiden Elternteilen häufig vorkommt. Verbesserung ist noch möglich. Die Probleme können mit der Unterstützung, Hilfe und Aufsicht anderer angegangen werden.
  • das bedingungslos trennbar: die Gruppe der Hoffnungslosen, der Unverbesserlichen: Sie haben kein Verantwortungsbewusstsein und ihre Kinder gehen nicht zur Schule.

In seiner Studie über die sozialen Verhältnisse und die psychische Gesundheit der Bewohner kam Querido zu dem Ergebnis, dass erbliche Faktoren bei der Unsozialität der Bewohner. Seine Meinung war der damaligen Popularität diametral entgegengesetzt Eugeniker was als grund dafür Unsozialität erbliche Faktoren.

An der Grenze zwischen 1943 und 1944 wurde das Dorf von den Besetzer gelöscht. Die Familien wurden begraben in Neue Uilenburgerstraat und eine Schule in der Nieuwe Batavierstraat. Sie konnten in Wohnungen einziehen, die teilweise auf den Umzug zurückzuführen waren Juden entlassen worden war. 1944 wurde es abgerissen.

Bis in die achtziger Jahre waren die Meinungen über den Verbleib im Dorf geteilt; der eine fand es schrecklich, der andere hatte eine schöne Kindheit.

Zeeburgerdorp wurde um 1990 zum Ehrenzeichen. Die Gemeinde wollte Panamalaan durch zwei Brücken verlängern; dagegen wurde unter dem Namen Zeeburgerdorp protestiert; die Brücken kamen trotzdem an; dieses Dorf lag am westlichen Ende des Zeeburgerpads. Eine Plakette auf dem Johannes-Radecker-Brücke, ebenfalls Baujahr 1991, erinnert noch an die Straße.