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Zochrot (Hebräisch: זוכרות; "Erinnerung") ist eine jüdisch-israelische Organisation, die in gegründet wurde 2002 von Eitan Bronstein Aparicio. Die Organisation wurde gegründet in Tel Aviv mit dem Ziel Al-Nakba Bewusstsein schaffen in Israel. Diese Al-Nakba, 'The Disaster' oder 'The Catastrophe' für die Palästinenser, die Kehrseite der Staatsgründung Israel bis zum Zionisten, fand in der Krieg von 1948, wenn der Palästinenser wurden aus ihren Häusern vertrieben oder mussten fliehen.
Ein Kernkonzept der Organisation ist die 'Hebräischisierung' der Al-Nakba, indem Raum für diese 'Katastrophe' in der öffentlichen Meinung geschaffen wird jüdischIsrael. Dazu hat die Gruppe eine Website im hebräisch und kartierte die gesamte Situation um die Nakba herum, wie ihre Geschichte, die den palästinensischen Dörfern gewidmet ist, die während und nach 1948 von israelischen Zivilisten zerstört oder besetzt wurden.
Zochrot betreibt historische Recherchen, veröffentlicht unter anderem Übersichtskarten der zerstörten oder eroberten palästinensischen Orte in Israel, schildert die Situation der vertriebenen Einwohner und inhabitants Flüchtlinge, organisiert Besuche israelischer Stätten, von denen Palästinenser 1948 flohen oder vertrieben wurden, und veröffentlichte Bildungsmaterialien. In der Vergangenheit hat die Organisation Namensschilder in Straßen und Vierteln angebracht, die die ursprünglichen palästinensischen Namen und die Geschichte erwähnen. Dadurch entsteht laut Zochrot "Unordnung im Raum", was Fragen nach Namen und Eigentum aufwirft. Heutzutage liegt der Fokus eher darauf, durch Ausstellungen und Präsentationen die Folgen einer teilweisen Rückkehr von Palästinensern in die lokale israelische Gesellschaft zum Thema zu machen.
Die Umsetzung der Aktivitäten wird von der rechtsgerichteten israelischen Regierung verhindert und abgelehnt, wie etwa Maßnahmen des Kulturministers gegen die Barbur-Galerie in Jerusalem im Jahr 2016, Miri Regevi.[1] Im Dezember 2019 verließ Eitan Bronstein mit seiner Familie Israel, da diese zum Schweigen gebracht worden waren und die Situation nicht mehr ertragen konnten. Viele Menschenrechtsaktivisten und Wissenschaftler wurden aus diesen Gründen in den letzten Jahren aus Israel abgezogen oder ausgewiesen und wollen oder dürfen nicht zurückkehren.[2]
Der Begriff „Zochrot“ ist die weibliche Pluralform des hebräischen Wortes „erinnern“, für das die männliche Form normalerweise in Bezug auf eine Gruppe (Menschen) verwendet wird. Die weibliche Form wurde gewählt, weil sie Mitgefühl und Empathie als Hinweis auf die Annäherung an die Nakba betont, im Gegensatz zur „männlichen“ historischen Erzählform.
Links
- Zochrot, eine israelische Organisation, die der Nakba . gedenkt
- Interview mit Eitan Bronstein Aparicio
- De-Colonizer, Organisation für alternative Forschung, Diskussion und Bildung über Palästina/Israel
- Eine Diskussion über das Buch "Nakba in Hebrew" in der Barbur Art Gallery am 18. Juni 2018 Youtube
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |