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Stadt in Polen | |||
| Ort | |||
| Woiwodschaft | Niederschlesien | ||
| Kreis | Powiat Zlotoryjskic | ||
| Gemeinde | Złotoryja | ||
| Koordinaten | 51° 8′ N, 15° 55′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 11,5 km² | ||
| Einwohner(2005) | 16.578 (1442 Einwohner/km²) | ||
| Identifikationsnummer | 22602 | ||
Fotos | |||
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Złotoryja (Deutsch: Goldberg in Schlesien) ist a Stadt in dem PolierenWoiwodschaftNiederschlesien, liegt in den powiatZlotoryjskic. Die Fläche beträgt 11,5 km², die Einwohnerzahl beträgt 16.578 (2005).
Geschichte
Goldberg wurde 1211 als erste Stadt in Schlesien mit deutschem (Magdenburger) Stadtstatus als Goldbergbaustätte benannt. Der Bergbau wurde von sächsischen Bergleuten betrieben. Nach einem Jahrhundert waren die Minen erschöpft, aber im 15. Jahrhundert wurde Kupfer gefunden und abgebaut und die Stadt würde wieder gedeihen. Der Herzog von Liegnitz, zu dem die Stadt gehörte, stellte sich 1348 unter die böhmische Krone und damit unter den Kaiser des Deutschen Reiches. Der mittelalterliche Reichtum, den Goldberg erworben hat, ist noch heute in ihr zu sehen. 1522 reformierte die Stadtregierung und gründete das erste lutherische Gymnasium in Schlesien. Das Wachstum der Stadt kam 1553 nach einer Pestepidemie und einem großen Stadtbrand zum Stillstand. Die erwähnte Lateinschule wurde besucht von Albrecht von Wallenstein, der als böhmischer Adliger für Habsburg und deshalb auch es römischer Katholizismus wählte und wurde General der kaiserlichen Truppen in der Dreißigjähriger Krieg. 1633 besetzte er die Stadt. Die Herzöge von Liegnitz behielten den lutherischen Glauben bei, doch nach ihrem Aussterben 1683 erfolgte die Rekatholisierung. Zu kurz, um viel zu bewirken, denn 1742 eroberte Preußen Schlesien. Die Heimtextilindustrie war mittlerweile zur Haupterwerbsquelle geworden, doch die moderne Industrialisierung erfolgte erst nach 1883, als der erste Bahnanschluss realisiert wurde. Die 5.000 Einwohner von etwa 1800 waren bis 1910 erst auf 7.000 angewachsen. Im März 1945 marschierte die sowjetische Armee in die Stadt ein. Die polnischen Behörden folgten diesem Beispiel und nannten die Stadt Złotoryja in der Übersetzung. Die 8000 Einwohner, die nicht geflohen waren und noch am Leben waren, wurden deportiert und durch Polen ersetzt. Diese stiegen bis 1990 auf 16.000 an, danach stagnierte das Wachstum.
Geboren in Goldberg-Zlotoryja
- Valentin Trotzendorf (1490–1556), Humanist und protestantischer Schulreformer.
- Georg Vechner (Vechnerus)1589-1655), calvinistischer Theologe kam über Heidelberg in ihre Niederlande und wurde Pfarrer in Wirdum (Groningen)
- Johann Daniel Hensel (1757–1839), Pädagoge und Komponist
- Konrad Engelbert Oelsner (1764–1828), Teilnehmer der Französischen Revolution in Paris, kehrte nach Deutschland zurück und wurde politischer Publizist
- Johann Wilhelm Oelsner (1766–1848), Philologieprofessor in Breslau und Fabrikant in Goldberg
- Robert von der Goltz (1811–1855), Bürgermeister und Abgeordneter im Frankfurter Parlament (1948)
- Mariusz Szczygieł (* 1966) polnischer Journalist.
Verkehr und Transport
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