WikiDer > Ada Dispa

Ada Dispa
Ada Dispa
Poste hier dein selbstgemachtes Foto
persönliche Daten
Geboren14. April1960 im Heemskerk
GeburtslandDie Niederlande
Beruf(e)Zeichner
Bildhauer
Leitdaten
aktive Jahre1975-2013
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Ada Jeanette Dispa (Heemskerk, 14. April1960) ist ein niederländischer bildender Künstler, der als Maler, Zeichner und Bildhauer tätig ist.[1] Sie ist bekannt geworden mit menhir-ähnliche Skulpturen aus allen möglichen Materialien von Styropor, Elfenbein, Stein und Knochen bis hin zu Stoff.[2] In ihrer späteren Arbeit begann sie mehr zu zeichnen.[3]

Lebenszyklus

Dispa wurde geboren in Heemskerk in einer reformierten Familie und aufgewachsen in Alkmaar.[3] Sie studierte Kunst an der Christliche Akademie der Schönen Künste (CABK) in Kämpfen von 1979 bis 1981 und an der Akademie der Bildenden Künste von 1981 bis 1985 in Arnheim. Danach ließ sie sich in Arnheim nieder, wo sie seither lebt und arbeitet.[1]

Dispa widersetzte sich während ihres Studiums der „neuen Malerei“ des Wilden und der großen Geste. Malen mit dünnem Pinsel, anekdotisch oder illustrativ kam nicht in Frage. Sie entwickelte eine eigene Arbeitsweise, in der sie Malerei und Bildhauerei auf zwei Grundformen reduzierte: die quadratische Tafel und den Menhir. Sie begann mit diesen Formen im Kontext bestehender kunsthistorischer Strömungen und Stile zu experimentieren.[3]

1987 wurde die Arbeit von Dispa von der Landesamt für Bildende Kunst,[4] und begann, sie im ganzen Land auszustellen. Auch der Museum Boijmans Van Beuningen hat ihre Arbeit in seinem Besitz[5] und von der Zentralmuseum Utrecht.[6]

In den frühen 1990er Jahren konzentrierte sich Dispa auf das Zeichnen und erlangte dadurch weitere Berühmtheit. Alex de Vries (2017) beschrieb diese Arbeit als „kompromisslos fantasievolle Figurationen, die ihrer ungezügelten und überbordenden Fantasie schonungslos und radikal Luft machen“. Mit ihrer Arbeit malt sie nicht, sondern zeichnet. Sie erfindet nicht, sondern führt aus, nicht abstrakt, sondern im übertragenen Sinne. Dabei bricht ihre Arbeitsweise mit vielen der "Vorstellungen über das wahre Gewand ernsthafter Kunstpraxis".[3]

Ausstellungen, eine Auswahl

  • 1987. Käufe bei der RBK,Museum Prinsenhof Delft.[4][7]
  • 1992. Jan van de Nobelen, Keramikobjekte; Ada Dispa, Zeichnungen, Galerieschild Groningen.[8]
  • 1992. Gruppenausstellung, Galerie Romein, Leeuwaarden mit weiteren Arbeiten von Harmen Brethouwer, Piet Dirkx, BarBara Hanlo, Wandana Höppener und Margriet Ibissen.[9]
  • 1993. Erste New-Age-Show,Galerie W139, Amsterdam.[2]
  • 1995. New Age DADA. Ehemaliges GEWAG-Gebäude Arnheim.[10]
  • 2004. Mikrokosmos. Zentralmuseum Utrecht. Mit weiteren Arbeiten von Jacolien de Jong, Dieuwke Spaans, Roland Sohier, Nel Pak, Robbie Cornelissen und Charlotte Schleiffert, zusammengestellt von Meta Knol.[11]
  • 2006. Installation von Marjan Teeuwen, Bild Dordrecht. Mit Arbeiten von Dispa, Har van der Put, Bert Vogels, Paul de Reus und 11 weitere Künstler.
  • 2009. Feier 160-jähriges Jubiläum, Museum Boijmans Van Beuningen.[12]
  • 2015. Sommerausstellung, Stevenskerk Nimwegen.[13]

Veröffentlichungen

  • Ada Dispa. Das Erschießungskommando Arnheim: Making Place, 1996.
  • Ada Dispa. "DÄMONISCHER TANZ", In: Kunst Bild, voll. 22 (1998), S. 5, S. 22 23
  • Jules Deelder, Ada Dispa (Bild), für ari, Sockelverleger, 1998.
Über Ada Dispa
  • Miriam West, Ada Dispa: Calavera-Suite, Museum für moderne Kunst Arnheim, 1998.

Externe Links