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Adolf Rading (Berlin, 2. März1888 – London, 4. April1957) war zusammen mit Heinrich Lauterbach der Initiator der WuWa, die Wohnung und Werkraumausstellung, die in 1929 zu Breslau.
Rading studierte Architektur an der Urban Academy of Architecture in Berlin und arbeitete danach unter anderem bei August Endello, Peter Behrens und Albert Gessner. Von 1918 bis 1932 war er zunächst Lehrer und später Professor an der Akademie für Kunst und Angewandte Kunst in Breslau. Zusammen mit Hans Scharoun und Paul Krüchen 1926 gründete er sein eigenes Architekturbüro in Berlin. Die Ausstellungen der Deutscher Werkbund im Stuttgart (1927) und die WuWa in Breslau (1929) konnte auf Beiträge von Adolf Rading zählen. Er entwarf auch Gebäude in Berlin (Wohnungen in Berlin-Lichtenberg), Königsberg und Köln.
Nach der Übernahme durch die Nazis Adolf Rading zog nach Südfrankreich und emigrierte später nach Palästina. Ab 1943 war er Stadtarchitekt von Haifa. 1950 zog er schließlich nach London, wo er 1957 starb.
Sowohl auf dem WuWa-Gelände als auch anderswo in Breslau sind noch heute Bauten von Adolf Radfng zu sehen. Bekannt ist die Apotheke „The Moor“ auf dem Salzmarkt in Breslau (ein hochmodernes Gebäude umgeben von klassizistischen und barocken Fassaden) Komische Vögel Breslauer Hütte, heute Lwow-Kino.

Fassade der Apotheke „De Moor“, heute Redaktion einer polnischen Zeitung und Sitz einer Bankfiliale, Wrocław
Ostfassade Wohnanlage Nr. 7, WuWa 1929, von Adolf Rading (heute stark saniert)

Seitenfassade Wohnanlage Nr. 7, WuWa 1929, von Adolf Rading (stark saniert, heute Studentenwohnanlage)
Veröffentlichung
- A. Rading (16. Juni 1923) "Neue Zeiten - Neue Wege", die Architektur, 27. Band, Nummer 22, S. 119–123.[1],[2] und[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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