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EIN Pannenküste, ebenfalls Küste von Falaise oder Klippenküste ist eine Steilküste, die von Wasser, Wind und Temperatur so stark beeinflusst wird, dass ErosionKlippen stammen. Mit der Zeit brechen überhängende Teile ab, der Fels bricht ein, wodurch sich die Küste etwas zurückzieht.
Ursprung
Durch die ständige Wirkung der Wellen entstehen an Küsten relativ steil aus dem Meer ragende Klippen. Unten ist die Steilküste erodiert. Der darüber liegende Teil der Klippe wird von den Wellen wenig oder nicht berührt und nimmt eine immer ausgeprägtere Form an, bis er abrutscht oder unter seinem Eigengewicht abbricht. Dieses Material kommt vor der Klippe zu liegen und wird von den Wellen angegriffen und weggespült. Als Folge dieser Ereignisse verlagert sich die Küste allmählich mehr ins Landesinnere. Die Geschwindigkeit, mit der dies geschieht, hängt von der Stärke der Brandung, der Höhe und Neigung der Klippe und dem Material der Klippe ab. Die Küste von Mecklenburg verschiebt sich beispielsweise um 25 cm pro Jahr; die Kreideküste in Südengland verschiebt sich pro Jahr um 0,5 cm landeinwärts.
Besonderheiten an Steilküsten
An felsigen Küsten, die aus erosionsbeständigem Material wie Sandstein, Kalkstein oder Granit bestehen, bildet sich vor der Klippe die sogenannte Surfplattform. Diese Plattform ist der Fuß der felsigen Küste, die unterhalb der Wasserlinie überlebt hat. An Küsten mit großem Gezeitenunterschied trocknet dieser regelmäßig aus und Watt oder heiser Formen. An einer tektonischer Aufschwung von der Küste aus wird diese Plattform zu einer Küstenterrasse, deren Höhe über dem Meeresspiegel etwas über den Höhengrad aussagt; das muss berücksichtigt werden eustatische Meeresspiegeländerungen. An Steilküsten, deren Ufer aus lockerem Material wie Sand, Lehm oder leicht erodierbarem Gestein besteht, bildet sich keine Surfplattform, sondern ein Sandstrand.
An Steilküsten aus erosionsbeständigem Material bestimmt neben der Wirkung der Brandung auch die allgemein auftretende Verwitterung durch Wind und Regen die Bewegung ins Landesinnere.
Lebende und tote Klippen
Lebende Klippen bedeuten eine Küste, die vom Meer aktiv erodiert wird und sich ins Landesinnere bewegt. Tote Klippen werden nur von sehr hohen Wellen und Sturmfluten erreicht und sind fast ausschließlich auf Verwitterung zurückzuführen. Abgestorbene Klippen können sich bilden, wenn die Surfplattform davor so breit wird, dass Wellen keine effektive Erosion mehr verursachen können. Dies kann auch nach einer tektonischen Hebung passieren. Ein deutlicher Hinweis auf eine geringe Erosionsaktivität an einer toten Klippe ist die Bildung einer Vegetationsdecke, die dann die Chance zur Entwicklung bekommt.
Bekannte Küsten in Deutschland mit einer lebenden Klippe sind die rote Klippe im Kämpfen auf Sylt und die Kreidefelsen hoch Jasmund. Das Königsstuhl auf Rügen ist ein Beispiel für eine tote Klippe. An der Nordsee findet man aufgrund der Verlandung der Wattenküste einige Kilometer landeinwärts einige tote Klippen.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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