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Aktion Silbertanne

Aktion Silbertanne (Action Zilverfir) war ein Codename für eine Serie Attentatsversuche und Attentate von Dutch SS'ers und Holländer Veteranen der Ostfront wurde zwischen September 1943 und September 1944 begangen. Der Name "Aktion Silbertanne" leitet sich von der Markierung mit dem kreuzähnlichen Runenzeichen des Fichtenzweigs hinter dem Namen der Zielperson auf der Liste der niederländischen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Ein früherer „Arbeitsname“ für die Operationen dieses geheimen Mordkommandos, das während des Krieges noch unbekannt war, war Aktion Blutbuche (Rotbuche).

Die Aktionen waren gültig als Vergeltungsmaßnahme für Angriffe der Widerstand auf hauptsächlich Niederländisch Mitarbeiter und hatte als solche die Unterstützung mehrerer deutscher Offiziere. Sie wurden von speziell gebildeten Mordkommandos der Waffen-SS und später nur von den berüchtigten SonderkommandoFeldmeijer. Einige berüchtigte niederländische Kriegsverbrecher, die an den Liquidierungen von Silbertanne teilgenommen haben, waren Heinrich Böre, Maarten Kuiper, Sander Borgers, Klaas Carel Faber, sein Bruder Pieter Johan Faber, Daniel Bernard und Lambert von Gog. Die Mordkommandos arbeiteten im Verhältnis 1:3 – für jeden vom Widerstand getöteten Kollaborateur wurden drei Niederländer eliminiert, die als politische Gegner bezeichnet worden waren. Zu diesem Zweck führten die Besatzer heimlich Listen mit Kandidaten, die dafür geeignete Ziele waren.

Die Morde begannen in meppel und Staphorst im Herbst 1943. Die Opfer waren Einzelpersonen, die als Orangenorientiert oder Deutschfeindlich. Ohne jede Form von Gerichtsverfahren wurden sie nach dem Klingeln in der Tür ihres Hauses oder irgendwo am Straßenrand erschossen. Innerhalb eines Jahres wurden 45 deutschfeindliche Niederländer ermordet. 11 weitere überlebten die Angriffe. Bekannte Opfer der Aktion Silbertanne waren die Schriftsteller morgens de Jong (Blaricum) und die Chirurgen Engbertus Johannes Roelfsema (Ruinen) und Jan Bös (Wageningen).

Anton Mussert, Anführer der NS B, war gegen diese Mordkommandos. Dann SS-BrigadeführerEberhard Schongarth als er von diesen Gewalttaten hörte, beendete er sie im September 1944. Hanns Albin Rauter wurde zum Teil aufgrund dieser Taten zum Tode verurteilt.

Siehe auch

Literatur

  • Inger Schaap (2010), Attentäter: Die Silbertanne-Morde in den Niederlanden 1943 – 1944. Hilversum: Nur Verlage. 256 Seiten ISBN 978-90-8975-136-2

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