WikiDer > Albert Deblaere
Albert Deblaere (Brügge, 5. Juni1916 - Rom, 31. Juli1994) war Belgier Jesuit.
Lebenszyklus
In Brügge geboren, absolvierte Deblaere seine Grund- und Sekundarschulbildung an der Brugse Saint Louis College, beendete er sie in Rhetorik 1934 und trat den Jesuiten bei. Er wurde 1947 zum Priester geweiht und promovierte 1957 an der Katholische Universität Löwen zum Doktor der Germanistik.
1962 wurde er Dozent an der Universität Gregorianisch im Rom und blieb dieser Institution bis zu seinem Tod verbunden. Er lehrte auch an der Theologischen Hochschule der Jesuiten in Heverlee.
Er spezialisierte sich auf das Studium der mystischen christlichen Literatur und vor allem der flämischen Mystiker Ruusbroec,Geert Grote, Beatrice und Hadewijch. Dies brachte ihn zu einer dauerhaften Zusammenarbeit mit dem Ruusbroec-Gesellschaft.
In zahlreichen Artikeln im Magazin Bemühen Deblaere zeigte sein breites Interesse an allen möglichen Themen. Zum Beispiel schrieb er über die neue Stadt Brasilien, über die by Matisse dekorierte Kapelle in Vence und zahlreiche Bücherdiskussionen zu den unterschiedlichsten Themen.
Veröffentlichungen
- Die mystische Schriftstellerin Maria Petyt (1623-1677), 1962.
- Essays über mystische Literatur, 2 Bände, Leuven, Peeters, 2004 & 2005.
- Entwicklung des Gebetslebens bis zur modernen Andacht, in: Rob. Faesen: „An Gott klammern. Zwei Texte aus moderner Andacht“, Bonheiden, 1999.
Veröffentlichungen im Dictionnaire de Spiritualité
- Wesentlich.
- Voies (purificatives, illuminatives, intuitives).
- Vie aktiv, vie kontemplativ, vie mixte.
- Sommeil et vie spirituelle.
- Michel de Saint-Augustin, Karmeliter, 1622-1684.
- Jean Mombär, Canon Regular, 1460-1501.
Literatur
- Jan SCHEEPENS, Albert Deblaere, in: Lexikon der westflämischen Schriftsteller, Torhout, 1988.
- Rauben. PHASEN, Albert Deblaere über die Trennung von Theologie und Spiritualität, Löwen, 2005.
- Rauben. FAESEN s.j., Albert Delaeres Studium der Mystik und seine Sorge um den christlichen Humanismus, Antwerpen, 2017.