WikiDer > Albert Kwas

Albert Kwast
Albert Kwas
Albert Kwast zur Zeit unserer Musiker (1911)
Vollständiger NameJan Albert Kwast
Geboren25. Apr. 1851
Verstorben04.04.1918
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Dirigent, Bratschist
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Jan Albert Kwast (Purmerend, 25. April1851Apeldoorn, 4. April1918) war ein Holländer Dirigent und Bratscher.

Leben und Arbeiten

Kwast wurde 1851 in Purmerend als Sohn des Musikmeisters geboren Jacob Kwast und Ariantje Dorland. Er heiratete die Sängerin 1876 in Amsterdam Sophia Colpaar, 1908 folgte die Scheidung. Er lebte bereits einige Zeit bei der Harfenistin der Arnheimer Orchesterverband, Cathy Muller, die er 1909 heiratete und die 1913 starb. 1917 heiratete er wieder Elisabeth Maria Gerarda Knaapen. Er wurde auf dem Neuen Friedhof in Apeldoorn beigesetzt, der heute als Friedhof bekannt ist Sörenseweg. Ton van Tast — Pseudonym von Anton van der Valk – porträtiert ihn.[1]

Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst von seinem Vater. Später ging er zum Studium an die Musikschule im Den Haag. Dann ging er zum Konservatorium in Kölnwo er sein Studium im Alter von achtzehn Jahren abschloss. In den folgenden Jahren wurde er gefunden in Vreeswijk (Dirigent Männerchor), Gorinchem (Dirigent Männerchor), Tiel (Klavierunterricht), Zierikzee (Direktor der Musikschule und Dirigent der Bürgergarde), Amsterdam (Alt von dem Park Orchester) und Bergen op Zoom (Musikschule). 1878 begann er seine Arbeit für das Orchester des achten Infanterieregiments, das sich in . befindet Arnheim. Sein Debütkonzert fand am 14. März 1878 in Musis Sacrum, anlässlich des Abschieds ihres scheidenden Schaffners Arij van Leeuwen.[2] 1883 wurde er Dirigent des Chores Aurora. Aus Kwasts Sicht war das Infanterieorchester zu militärisch orientiert und entsprach nur teilweise seinen Anforderungen. Er begann mit Plänen für ein professionelles Orchester, vielleicht teilweise in diese Richtung durch seine Zeit in Amsterdam gelenkt. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts erfolgte die Gründung der Konzerthalle. Im Juli 1889, so Kwast, war die Zeit reif, unter seiner Leitung in und um Arnheim ein professionelles Orchester zu gründen: das Arnheimer Orchesterverband (AOV). Es gab 482 Bewerber für ein 44-köpfiges Sinfonieorchester und ein 42-köpfiges Sinfonieorchester. Harmonie Orchester. Am 13. Oktober 1889 fand das Einführungskonzert dieser neuen Kombination im Pflanzen- und Vogelgarten von Arnheim statt. Vierzehn Tage später war die Kombination zu hören in Der Verein im Nimwegen, und sorgte damit indirekt dafür, dass das von seinem Kollegen Kapellmeister der 5. R.I. aus Nimwegen, George Karel Gerardus van Aaken, ging runter. Die ersten Jahre waren finanziell besorgniserregend und es gab eine heftige Konkurrenz mit dem Regimentsorchester, das viel billiger arbeiten konnte (mit Laienmusikern). Außerdem hatte Kwast mehr oder weniger einen Kampf mit Hendrik Arnoldus Meijroos, eine zentrale Persönlichkeit in der Chorwelt von Arnheim.

Kwast schaffte es, das Niveau des Arnheimer Orchesters zu erhöhen, erhielt jedoch nach und nach weniger Anerkennung. Es war nicht die Musik, sondern sein Verhalten. Er war ein Liebhaber von Getränken und Frauen. Während seiner Ehe hatte er beispielsweise eine Affäre mit Cathy Müller. Als das Orchester 1893 erneut in finanzielle Schwierigkeiten geriet, ging Kwast zur Erleichterung des Orchesters. Kwast übernahm die Leitung eines Orchesters Warschau (Vorgänger des Warschauer Philharmoniker) und ódź. Bald kehrte er nach Amsterdam zurück, um für die Nederlandsche Opera und die Amsterdam Orchestra Society zu arbeiten. Er gab Konzert in Bad Kreuznach, ging zurück nach Warschau. Danach war Antwerpen Wende. Dort arbeitete er für die Nieuwe Nederlandsche Opera, die bald verstarb. Er konnte wieder mit seinem Arnheimer Orchester (1904-1910) sowie dem Männerchor Aurora arbeiten. Damals schenkte er dem niederländischen Repertoire besondere Aufmerksamkeit. Beim AOV wurde er wieder gefeuert, weil er mit den Finanzen nicht sehr vorsichtig war (er lieh und bestach Solisten). Er ging unter dem Deckmantel: Wir wollen einen jüngeren Dirigenten. In der Saison 1910/1911 war er jedoch an der NV de Nederlandsche Opera en Operetta in Amsterdam zu finden. Seine zweite Frau starb 1913. 1917 heiratete er die wohlhabende Witwe Knaapen. Eine gute Beziehung zum Arnheimer Orchester war nicht mehr aufgebaut. 1917 widmeten sie ihm ein Konzert, ein Jubiläumskonzert war jedoch nicht möglich. Das geschah in Apeldoorn, aber da war er schon krank. Er starb wenige Wochen später.

Neben seiner oben genannten Arbeit sind eine Reihe von Kompositionen aus seiner Hand, von der es Gelderländische Nationalhymne am einfallsreichsten.