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Albert Rubenson (der 20. Dezember1829 - 2. März1902) war ein schwedischer Komponist und Geiger. Es ist ein relativ unbekannter romantischer Komponist geblieben.
Biografie
Rubensons jüdischer Großvater väterlicherseits, Ruben Wolff, ging um 1790 nach Schweden und wurde Rabbiner der schwedischen Gemeinde in Stockholm. Sein Vater war Wolff Rubenson (1828 wurde die Nama umgekehrt) und Jenny Levin. Da Rubenson schon in jungen Jahren ein Talent für Musik zu haben schien, erhielt er bald Geigenunterricht bei Peter Elwers, Geiger von Hovkappelletein Opernorchester. Von 1844 bis 1848 studierte Rubenson in Leipzig Biene Ferdinand David (Violine) und Moritz Hauptmann (Harmonie und Kontrapunkt); er bekam Kompositionsunterricht bei Niels Gade. Rubenson war einige Zeit Geiger der beiden Gewandhausorchester ab jetzt Leipziger Theaterorchester Theater. Als Gade Leipzig nach Kopenhagen verließ, reiste Rubenson mit ihm, um seinen Kompositionsunterricht zu absolvieren; er trat dort auch einem Orchester bei. Nach seiner Rückkehr nach Stockholm im Jahr 1851 wurde Rubenson Bratschist des bereits erwähnten Hovkappellett.
Von dieser Zeit an widmete er sich mehr und mehr dem Komponieren, wurde aber auch Musikkritiker für Ny tidning för musik von 1853-1857 (Neues Notenblatt). Er rezensierte Musikaufführungen nicht nur in Schweden, sondern auch in Kopenhagen. Dort gründete er zusammen mit Ludwig Norman und Frank Hedberg die Zeitschrift "Tidning för Theater och Musik" (Theater und Muzieknieuwsblad), die erst seit einem Jahr existiert. In diese Zeit fallen auch seine Höhepunkte als Komponist. Als Komponist war er damals fortschrittlich und innovativ und bereiste Europa (Dänemark, Deutschland, Frankreich und Italien). 1872 nahm er die Stelle des Inspektors am Stockholmer Konservatorium (Musikaliska Akademiens) an und wurde dort 1880 Direktor; ein Amt, das er bis zu seinem Tod innehatte. Als Komponist war er zunächst fortschrittlich und innovativ; als Inspektor und Direktor wurde er für seinen Konservatismus in der Musikentwicklung bekannt.
Wissenswertes
Albert hatte eine Schwester, die mit dem damals berühmten Musikverleger (Albert Bonnier) verheiratet ist.
uvre
Bühnenmusik
- (1858): Eine Nacht in den Bergen (Sw: En natt mellan fjällen); eine Operette zu Texten von Jens Christian Hostrup
- (1865): Hulda. halt, Schauspielmusik zum Stück von Björnstjerne Björnson für einen Auftritt in Kristiania (jetzt Oslo).
Orchesterarbeit
- (1847): Sinfonie C-Dur (überarbeitet 1951)
- (1850-1851): Suite C-Dur;
- (1858): Ouvertüre zu einer Tragödie (Sw: Sorgespels-Overtyre);
- (1859): Ouvertüre Julius Caesar to William Shakespeare;
- (1860): Symphonie Zwischenspiel;
- (1866): Konzertouvertüre zu Drapa (Ode);
- (1871): Drei symphonische Stücke (Sw: 3 symphoniska stycken);
- (1878): Festlicher März; zur Eröffnung des neuen Konservatoriums (Musikaliska Akademiens) in Stockholm
Kammermusik
- ca (1850): Streichquartett in F-Dur
Singen
- (1858): Lieder zu Texten von Heinrich Heine;
- (????): Lieder zu Texten von Robert Burns;
- (????): Lieder zu Texten von Björnstjerne Björnson.
- (????): Korsfarersang (Kreuzfahrtlied), darunter "Deljig er Jorden" (Die Erde ist rein) von B. S. Ingemann.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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