WikiDer > Alex Benno
Alex Benno | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Benjamin Knochenfang | |||
| Geburtsname | Benjamin Knochenfang | |||
| Geboren | 2. November1872 | |||
| Verstorben | 2. April1952 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Schauspieler, Regisseur, Produzent | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| ||||
Alex Benno (eigentlicher Name: Benjamin Knochenfang) (Oberhausen (Deutschland), 2. November1872 – Haarlem, 2. April1952) war mal Darsteller, Direktor und Filmproduzent.
Werdegang
Bevor Benno 1919 zum ersten Mal Regie führte, spielte er kleinere Rollen in einer Reihe von Filmen anderer Regisseure, er trat auch als sogenannter Charakterkomiker auf, der einige seiner Kreationen zu Papier brachte. Ziemlich viele Folgen von Noten, jetzt sofort Illustration auf dem Cover zeigen seine Produktivität in diesem Bereich.
Eine Reihe jüdischer Angestellter (auch Benno war Jude) aus der deutschen Filmindustrie kamen in die Niederlande. In der Zeit von 1933 bis 1940 wurden beispielsweise verschiedene niederländische Spielfilme mit einem deutschen Regisseur und Mitarbeitern gedreht. Die Filmgeschichte von Amsterdam beginnt 1919 als Der Teufel in Amsterdam mit Eduard Verkade in der Hauptrolle. Die Jantjes, Blasse Wette und Hoffen für das beste von 1934 sind Verfilmungen des Volkstheaters, die ein großes Publikum anziehen. Die Jantjes ist der erste niederländische Tonfilm. Blasse Wette ist eine Jordan-Liedkomödie von Richard Oswald. Oswald war ein österreichischer Berliner; sein richtiger Name war Ornstein. Auch er floh 1933 in die Niederlande, ebenso wie viele Dutzend andere meist jüdische Regisseure, Produzenten, Schauspieler und Revuekünstler. Oswald zog erfahrene Einwanderer für die Musik und Sets von Bleeke Bet an. Viele deutsche Künstler, wie Oswald, reisten nach 1933 in die Niederlande. Kathinka Dittrich, ehemalige Direktorin des Amsterdamer Goethe-Instituts, beschrieb in ihrem Buch Behind the canvas – Deutsche Emigranten im niederländischen Spielfilm in den 1930er Jahren (1987) die Verachtung dieser Einwanderer. Diese ehemaligen Mitarbeiter der Ufa-Studios wurden, wenn sie zur Arbeit kommen konnten, oft von unerfahrenen Personen neben und über ihnen platziert.
So musste Routinier Oswald bei 'Bleeke Bet' erleben, dass der Niederländer Alex Benno (Benno, der eigentlich Bonefang hieß, war auch deutschstämmig) die Co-Regisseurschaft beanspruchte. Die Niederlande lernten in diesen Jahren die Tricks des Handwerks vom Produzenten Rudolf Meyer und von Regisseuren wie Kurt Gerron, Ludwig Berger und Herman Kosterlitz. Nach 1940 ging das Schicksal der Einwanderer auseinander. Letzterer wurde in Amerika als Henry Koster berühmt. Berger gelang es, der Besetzung in Amsterdam zu widerstehen. Gerron wurde in Auschwitz ermordet, Meyer überlebte Auschwitz. Er kehrte in die Niederlande zurück und produzierte bedeutende Filme wie Fanfare (1958) und den Widerstandsfilm De Overval (1962).
Einige von Bennos Kreationen
- Der Commies Voyageur
- Und ich
- Ein gelernter Pinsel
- Erster, zweiter und dritter Akt
- Sprichst du nicht darüber
- Wie ich es wünsche
- So etwas geschah in Sixteen Hundred
Er war später eine der ständigen Kräfte der Filmfabrik Hollandia im Haarlem (einschließlich als Requisiteur und Direktor). Nach dem Ende dieser Produktionsfirma begann Benno, Filme zu drehen wie: Orange Hein 1925, Revue Artistique 1926 und Moderne Landhaie ebenfalls 1926. Er kaufte auch die Negative von der Filmfabriek Holland, zu denen auch noch nicht in Umlauf gebrachte Filme gehörten.
1917 war er Direktor des Cinema De Vereeniging in Haarlem und von 1948 bis 1952 in gleicher Position im Cinema De Zwaan in Noordwijkerhout.
Er war auch Inhaber/Direktor des Filmverleihs Actueel Film, bei dem eine Reihe seiner produzierten Filme veröffentlicht wurden.1934 ergriff er die Initiative für Tonversionen alter Erfolgsstücke wie Hoffen für das beste, Blasse Wette und Die Jantjes, in diesen Filmen war er Regisseur oder Drehbuchautor. Der Film Hoffen für das beste und der Deutsche Hit-Film Die Dreigroschenoper wurden bis etwa 1960 regelmäßig von Actueel Film vermietet.
Willem Hemelraad (ursprünglich Filmbooker und Direktor von Universal International Holland) wurde Ende der 1960er Jahre Eigentümer der Verleihagentur Actueel Film, die später auch Kinos in betrieb Bergen op Zoom (Cine-aktuell) und Roosendaal. Actueel Film arbeitete einige Zeit mit Cor Koppies (Cupido Film) zusammen und fungierte unter anderem als niederländischer Vertreter von American International Pictures (AIP) und Filmways/Orion.
Filmografie von Alex Benno als Mitarbeiter oder Regisseur
- Kisten (1913)
- Wohnleiter, De (1913)
- Liebe schaut zu (1914)
- kaputte Leben (1914)
- Schlösser in der Luft (1914)
- Gefunden (1914)
- Tochter von Königin Elisabeth (1915)
- entlarvt (1915)
- Geheimnis des Leuchtturms, Het (1916)
- Hauptfach Französisch (1916)
- Verbieten (1916)
- Madame Pinkette & Co (1917)
- John Heriots Frau (1920)
- Links (1920)
- Blasse Wette (1923)
- Kee und Janus nach Berlin (1923)
- Kee und Janus nach Paris (1924)
- Schöne Juultje aus Volendam (1924)
- Orange Hein (1925)
- Künstlerrevue, Die (1926)
- Moderne Landhaie (1926)
- Blasse Wette (1934)
- Hoffen für das beste (1934)
- Die Jantjes (1934)
- Amsterdam bei Nacht (1937)
Externe Links
| Bibliographische Informationen |
|---|
Niederländischer Thesaurus der Autorennamen Personen-ID:394349482 |