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Alfons Moortgat | ||||
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| Vollständiger Name | Alphonsius Josephus Ignatius Moortgat | |||
| Geboren | 8. September 1881 | |||
| Verstorben | 4. Januar 1962 | |||
| Beruf | Komponist, Literat | |||
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Alphonsius Josephus Ignatius (Alfons) Moortgat (opdorp, 8. September 1881 – Tiegem, 4. Januar 1962) war Belgier Literat und Komponist.
Er ist der Sohn von Prosper Josephus Moortgat und Maria Julia Cuyckens. Vater war Küsterorganist in Opdorp, der ihm schon in jungen Jahren Orgelunterricht gab. Mutter war als Bäuerin bekannt. Sein Onkel Frans Moortgat war Organist in Tienen, er gab auch Alfons ersten Unterricht.
Während seiner Ausbildung an der Geisteswissenschaften im Zehner sein interesse war geweckt Poesie und folgte einer ersten Sammlung von Versen (Aus Wald und Wiese, 1898). Während dieser Zeit verfasste er auch Beiträge zu Literaturzeitschriften.
Er ging jedoch nicht weiter; er wandte sich der Musik zu. Zuerst nahm er (wieder) Orgelunterricht beim Organisten Sint-Niklaas und dann ging er zum studieren mit Edgar Tinel, Aloys Desmet und Oscar Depuydt zum Lemmens-Institut (Interdiözesan Kirchenmusikschule) in Mecheln (1901-1902). Er schloss sein Studium nicht ab, sondern arbeitete als Organist in Saint-Genesius-Rode (1920) und Lembeek (1904). Ab 1905 war er im Basilika von Halle (Flämisch-Brabant).
Dort belebte er das Musikleben vor allem im religiösen Bereich, beispielsweise gründete er einen Knabenchor. Zwölf Messen kamen aus seiner Hand, ein Dutzend Bände Orgelmusik sowie geistliche Lieder. Robijns/Zijlstra und Roquet nannten seine Mariaspel Marias Leben (1911) für Solisten, Chor, Orgel und Orchester nach einem Text von Alois Walgrave als sein Hauptwerk. Ein Saal sollte eigens für Aufführungen dieses Werkes gebaut werden; 2000 Leute wollten dorthin. Aufführungen dieses Werkes wurden in Halle mit einer Aufführung alle fünf Jahre zwischen 1910 und 1954 zur Tradition.
Die ganze Arbeit wurde ihm zu schwer und er ließ sich im Oktober 1919 nieder Tiegem. Auf literarischer Seite stellte er sein Haus (Villa Albert wurde Villa Moortgat) für literarische Abende zur Verfügung, darunter Stijn Streuvels, Hugo Verriest, Valerius de Saedeleer, Ernst Claes Cla, Gustave Van de Woestijne und Bescheidene Huys. Musikalische Werke brachten ihm gelegentlich Preise ein in Westflandern (1928 und 1933) sowie in Frankreich (Procure Générale de Musique Religioususe, 1923). Sein Germanismen auf Niederländisch ab 1920 (erst 1925 erschienen) brachte ihm auch einen Preis ein, diesmal von der Königlich-Flämische Akademie für Sprache und Literatur. Aus der Tiegens-Zeit stammt periode Die Leidenschaft unseres Herrn (Open-Air-Spiel nach eigenem Text, 1933), Der Traum von Bäcker den Booze (Gesangsstück, 1927, Text J. Ballings) und Das ungarische Mädchen (Singspiel, 1929, L. Loos). Beide Songplays wurden unter dem Pseudonym O. Gomart.
Erwähnenswert sind auch Beiträge zu Unsere Leute sind wach, Dietsche Warande und Belfort und Junges Dietschland. Er hatte seinen eigenen Verlag namens Florescat.
Zeichen der Wertschätzung waren die Verleihung des Pro Ecclesia et Pontifice (1909), die Leopold-Orden (1953) und die Silvester-Orden (1956). Oscar Roels trug seine Nachspiel 2 ihm (in Bezug auf den Freund A. Moortgat gewidmet). Sein Sohn Gabriel Moortgat schrieb 1974 zu seinem Andenken: Alfons Moortgat, Komponist-Literatur
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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