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EIN Pseudonym (Altgriechisch: ψευδώνυμον, wörtlich "falscher Name"), alias (lateinisch) oder Pseudonym ist der falsche Name einer oder mehrerer Personen, der sich deutlich von dem oder den entsprechenden Personennamen unterscheidet. Das Pseudonym ist ein selbstgewählter Name und muss daher von einem anderen unterschieden werden Spitzname, wie Wilhelm der Schweige (Willem van Oranje) und ein von anderen verwendet Personen- oder Autorenbezeichnung, beispielsweise Der Schwan von Avon (Shakespeare). Für die Verwendung im öffentlichen Raum wird häufig ein Pseudonym verwendet. Eine Person kann ein oder mehrere Pseudonyme annehmen, aber auch eine Gruppe von Personen kann unter einem Pseudonym arbeiten, wie zum Beispiel das Mathematikkollektiv Nicolas Bourbakic. Das Pseudonym existierte bereits vor der Erfindung des Buchdrucks. Einige Künstler verwenden einen Künstlernamen, der dem Geburtsnamen sehr ähnlich sein kann, aber auch ein ganz anderes Pseudonym sein kann.
Manchmal bezieht sich ein Pseudonym auf Anagramm oder Palindrom auf den richtigen Namen des Künstlers, wie z Marc Sleen für Marcel Neels und Voltaire für Arouet l.j. Das Pseudonym kann sich auch auf eine Eigenschaft der Person beziehen, wie z Multatuli, lateinisch für „ich habe viel gelitten“, ein Pseudonym von Eduard Douwes Dekker, oder nach einem Beruf, wie Der Schulmeister für Gerrit Jz. van de Linde, der in einem Internat arbeitete, oder Lee Towers für Leen Huijzer, die von Beruf Turmdrehkranmechaniker war.
Arten von Pseudonymen und verwandte Begriffe
Künstler verwenden einen „Künstlernamen“, einen Namen, unter dem sie als Künstler bekannt sind. Dieser muss nicht unbedingt vom Geburtsnamen abweichen und kann eine Variante oder ein Teil davon sein. Viele Künstler verwenden ein Pseudonym als Künstlernamen. Künstlernamen werden in der verwendet Kabarett, Theater, Film und Fernsehen, Popmusik und Showbusiness. Beispiele für Künstlernamen sind Marilyn Monroe für Norma Jean Baker und drs. p für Heinz Hermann Polzer. Das Pseudonym eines Schriftstellers wird auch als a . bezeichnet Pseudonym erwähnt.[1] Beispiele sind J. Bernlef für Hendrik Jan Marsman und Nescio für Jan Hendrik Frederik Grönloh.
Es gibt einige andere Begriffe, die eine gewisse Bedeutung mit dem Begriff Pseudonym haben, aber nicht ohne weiteres als "Pseudonym" bezeichnet werden. Beispiele:
- EIN Tarnname oder Code Name von Ermittlern angenommen (oder ihnen zugewiesen) wird oder Spione die für ihre geheime Mission vorgeben, jemand anderes zu sein. Informanten der Stasia der ehemaligen DDR bekamen einen Decknamen mit den Buchstaben "IM" davor Inoffizielle Mitarbeiter, inoffizieller Mitarbeiter, wie "IM Schubert", der Deckname von Holm Sänger.
- EIN nom de guerre (Französisch: Kriegsname) war ursprünglich der Name eines Kriegers in a in Krieg Berühmtheit zu erlangen, aber der Begriff wird auch weiter gefasst, zum Beispiel für Polemiker.
- EIN Spitzname ist ein selbstgewählter Name, der die Anonymität des Nutzers in Internetforen gewährleisten muss. Ein Spitzname kann sich stark vom Namen einer normalen Person unterscheiden, beispielsweise weil er Zahlen oder Symbole enthält.
Gründe für Pseudonymität
Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Pseudonym gewählt werden kann, warum sogenannte Pseudonymität gilt als wünschenswert:
- Rund um die persönliche Identität von Verwandten, der Öffentlichkeit oder den Behörden, zum Beispiel wegen Zensur, Urheberrecht oder Geheimhaltung der Arbeit. Für seine satirischen antijesuitischen Schriften Blaise Pascal der Name A. Dettonville.
- Für mehr Prestige, zum Beispiel die Latinisierung des Namens der Person, wie z Paracelsus für von Hohenheim.
- Aus Unsicherheit über den Wert der eigenen Arbeit.
- Um möglichen Vorurteilen entgegenzuwirken, wie zum Beispiel, dass Frauen einen männlichen Namen annehmen, weil ihre Arbeit sonst nicht wertgeschätzt würde George Sand für Amandine Dupin, Currer Bell für Charlotte Bronte, George Eliot für Mary Ann Evans und Annie Caroline Pontifex Fernhout-Toorop, die als Charley Toorop oder J. K. Rowling der auch unter dem Namen Robert Galbraith schreibt.
- Zur Unterscheidung unterschiedlicher Tätigkeiten, etwa zwischen persönlichem und künstlerischem oder öffentlichem Leben, z.B. neben der Wissenschaft auch Romane schreiben.
- Aus Abneigung gegen den eigenen Namen, wegen alltäglicher oder lächerlicher oder hasserfüllter Bedeutung oder Herkunft. Beispiel ist André van Duin.
- Sich zu verstecken oder vorzugeben, exotischer Herkunft zu sein oder einer ethnisch-kulturellen Minderheit anzugehören. Ein ausländischer Nachname kann ein Diskriminierungsgrund sein oder im Gegenteil modisch interessant sein. Musiker gaben sich als Italiener aus und Migranten passen ihre Namen oft der Muttersprache an.
- Nicht zu verwechseln mit einem berühmten Namensgeber wie dem Autor Hendrik Jan Marsman, die im Unterschied zum Dichter Hendrik (Hennie) Marsman wählte das Pseudonym J. Bernlef.
- Um eine Familienverbindung zu verschleiern, wie der Schauspieler Nicolas Cage, der als Nicolas Coppola geboren wurde, aber seinen berühmten Familiennamen nicht ausnutzen wollte.
- mögen Autorenkollektiv unter einem Namen an die Öffentlichkeit gehen zu können. Beispiel ist Nicci Französisch.
- Um ein Extra zu bekommen E-Mail-Addresse anstelle der tatsächlichen E-Mail-Adresse. Der Alias leitet die E-Mail immer an die eigentliche E-Mail-Adresse weiter, hat kein eigenes Postfach. "Alias" ist ein unter Internettechnikern gebräuchlicher Slang-Begriff dafür. Um beispielsweise unterschiedliche Korrespondenzen im Mailarchiv einfach mit einem Alias zu unterscheiden.
Siehe auch
Literatur
- Lemma Pseudonym in dem Allgemeines Literaturlexikon, G. J. aus Borke, D. Delabastita, H. van Gorp, P. J. Kreuzung und G. J. Vis, 2012, abgerufen am 22. April 2021.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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