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Alfred Joannes Ludovicus Amelot (Gent, 17. März1868 - Dort, 23. Januar1966) war ein Belgier Politiker.
Biografie
Seit der 18. Jahrhundert die Familie Amelot spielte eine führende Rolle in Zingem. Jacques-Chrétien Amelot, Alfreds Großvater, war von 1804 bis zu seinem Tod im Jahr 1850 liberaler Bürgermeister von Zingem. St.-Bavo-Kirche einen Gedenkstein in Zingem gelegt. Sein Sohn Jean-Baptiste Amelot übernahm die Schärpe von 1850 bis zu seinem Tod 1886.
Alfred Amelot war der Sohn von Pierre Jacques Aimé Amelot (Zingem, 23. März1823 – Gent, 29. November1905) und Elise Léonie Landuyt (Zele, 30. Juli1834 – Gent, 29. Dezember1892). Er war verheiratet mit Marie Cécile Adolphine Brunin (Gent, 27. August1871 - Dort, 28. März1953); ihr Sohn Fernand hat geheiratet Adele Amelot-Schmitz. Als promovierter Jurist war Alfred Amelot beruflich Anwalt und war auch Notaranwärter. Er war auch Grundbesitzer und Vorsitzender der Liberale Mutualiteiten van Oudenaarde.
Er war 68 Jahre lang Liberale Bürgermeister von Zingem, von 1896 bis 1964. Damit ist er der dienstälteste Bürgermeister in der belgischen Geschichte. Er saß auch für die Zetel von 1919 bis 1950 Stadtteil Oudenaarde in dem Abgeordnetenkammer.
Schloss Amelot
Das Rathaus in Zingem heißt im Volksmund das Schloss Amelot benannt nach Amelot selbst, der die Villa um 1905 als Sommerresidenz für die Familie errichten ließ.[1]
Sprachkampf
In verschiedenen Debatten während der Zwischenkriegszeit Amelot beschloss, auch in Flandern die Zweisprachigkeit im öffentlichen Dienst zu bewahren. Er war auch ein erbitterter Gegner der allgemeinen Flämischisierung der Universität Gent. Sein Argument war immer, dass er der Verteidiger der Zweisprachigkeit sei.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Vorgänger: Louis Ceuterick | Bürgermeister von Zingem 1896-1964 | Nachfolger: Martin De Smet |