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Zingem
Zingem
Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Zingem (Belgien)
Zingem
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge OstflandernOstflandern
GemeindeKreuz em
Zusammenschluss2019
Koordinaten50° 54′ N, 3° 39′ O
Andere
Postleitzahl9750
Vorwahl09
NIS-Code45068
Detailkarte
Zingem (Ostflandern)
Zingem
Portal  Portalsymbol  Belgien

Zingem ist ein Ort und ehemaliger Gemeinde in dem Belgier Provinz Ostflandern. Die Gemeinde, die neben dem Hauptkern noch Haus und Ouwegem existierte, hatte 2018 mehr als 7.000 Einwohner. Am 1. Januar 2019 ging Zingem als Untergemeinde oben im neuen fusionierte GemeindeKreuz em. Zingem grenzt im Osten an die Schelde. Die Einwohner heißen Zingemnaars und ihr Dialekt ist Zingems, eine Variante des Ostflämisch.

Benennung

Alte Namen von Zingem sind:

  • Siggingaheim (885)
  • Siggingehem (967)
  • Siggenge (1019)
  • Sinchem (1121)
  • singhem (1219)

Der Name geht auf die germanischen Siedlungen zurück: Sigginga-heim bedeutet wörtlich Wohnsitz der Einwohner von Siggo, der sich am sanften Hang des linken Scheldetals niederließ. Der Namensstamm Schild hängt mit dem zusammen Althochdeutschsigu, was? Triumph meint. Der sehr gebräuchliche Vorname Siggo kann daher übersetzt werden als Sieger und entspricht dem Latein Name Sieger.[1]

Geschichte

Von dem 14. Jahrhundert Zingem gebildet mit dem angrenzenden Spargel ein Ruhm die gehörte zu den Grafschaft Flandern. In dem 17. Jahrhundert das Gut wurde an die Familie Roisin und 1628 an die Familie Van der Meeren verpfändet und ging anschließend von 1667 bis 1789 durch Kauf und Erbschaft in den Besitz der Familie Van Hoobrouck über.[2]

Seit der 18. Jahrhundert die Familie Amelot spielte eine führende Rolle als Beamte der Van Hoobroucks und später als Bürgermeister. Jacques-Chrétien Amelot war von 1804 bis zu seinem Tod 1850 liberaler Bürgermeister von Zingem, danach übernahm sein Sohn Jean-Baptiste Amelot bis 1886 die Schärpe. Nach einem kurzen Zwischenspiel unter den katholischen Bürgermeistern Honoré de Merlier und Louis Ceuterick, Alfred Amelot, ein Cousin von Jean-Baptiste, dem neuen Bürgermeister im Jahr 1896. Er blieb 68 Jahre an der Macht und war damit der dienstälteste Bürgermeister in der belgischen Geschichte.[3]

Bei der kommunale Fusionen 1977 wurde Haus und Ouwegem an Zingem angeschlossen. Die Drei Bezirke sind seit 2019 Teil des Neuen fusionierte GemeindeKreuz em.

Zingem . Münzschätze

Der 1997 entdeckte Münzschatz Zingem im Archäologisches Provinzmuseum zu Name

1861 wurden 400 römische Münzen aus der 3. Jahrhundert, die 262 versteckt wurden und mit Sicherheit auf das Vorhandensein von Römer in Zingem.

Am 31. Mai 1997 entdeckte ein Anwohner bei Renovierungsarbeiten an seinem Haus in der Pulmstraat einen Tonkrug mit mehreren Münzen. Die Untersuchung ergab, dass es sich um einen Krug aus dem 16. Spanische Zeit. Dieser Münzschatz ist ausgestellt im Archäologisches Provinzmuseum zu Name. Möglicherweise wurde der Münzschatz nach dem Überfall 1578 einer Garnison der Gent Republik die die Kirche geplündert haben, oder als Folge der Invasion französischer Truppen im selben Jahr.

Demografische Entwicklung

Alle historischen Daten beziehen sich auf die Gemeinde Zingem inkl. Teilgemeinden, wie sie nach der Fusion vom 1. Januar 1977 bis zur Neufusion am 1. Januar 2019 entstanden ist.

  • Quelle: NIS – Anmerkung: 1806 bis einschließlich 1981: Volkszählungen; 1990 und später: Bevölkerung am 1. Januar.

Sehenswürdigkeiten

sehen Liste des unbeweglichen Erbes in Kruisem für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Das St.-Bavo-Kirche van Zingem enthält eine aus dem 18. Organ von den namhaften Orgelbauern Van Peteghem. In Zingem heißt es auch Meuleken 't Dal, einer der ältesten überlebenden Bockmühlen von Ostflandern und an der Schelde liegen die Naturschutzgebiete Grootmeer und Weiput. Das Rathaus in Zingem heißt im Volksmund das Schloss Amelot benannt nach Alfred Amelot, der die Villa um 1905 als Sommerresidenz für die Familie errichten ließ.

Politik

Die Gemeinde Zingem lag im WahlbezirkKruishoutem in dem LandkreisOudenaarde, es Wahlkreis Aalst-Oudenaarde und der WahlkreisOstflandern.

ZingemsupranationalNationalGemeinschaftRegionProvinzKreisKreisbezirkKantonGemeinde
VerwaltungNiveauFlagge von Europa Europäische UnionFlagge von Belgien BelgienFlagge Flämische RegionFlandernFlagge OstflandernOstflandernOudenaardeZingem
TafelEuropäische KommissionBelgische RegierungFlämische RegierungAbordnungGemeinde
RatEuropäisches ParlamentZimmer von
Vertreter
Flämisches ParlamentProvinzratGemeinderat
ZifferblattbeschreibungNiederländisches WahlkollegiumWahlkreis OstflandernAalst-OudenaardeOudenaardeKruishoutemZingem
WahleuropäischBundesflämischProvinzratStadtrat

Bürgermeister

Gemeinderat 2013-2018

Sitzverteilung Gemeinderat 2013-2018
11
5
3
11 
Die 19 Sitze verteilen sich wie folgt:

Bürgermeister war Kathleen Hutsebaut aus der TOGETHER-Liste (CD&V-Spa). Diese Partei hatte mit 11 von 19 Sitzen die absolute Mehrheit.

ZUSAMMEN

  • Kathleen Hutsebaut, Bürgermeisterin und Stadtratsvorsitzende
  • Jürgen Haustraete, 1. Stadtrat
  • Gerrit Depaepe, 2. Schiffe
  • Patrick Vermeulen, 3. Beigeordneter
  • Kathelijne Van Betsbrugge, 4. Stadtrat
  • Carine Seynaeve, 5. Beigeordnete und Vorsitzende des OCMW
  • Etienne Poelman, Parteivorsitzender
  • Nadine Polfliet
  • Felix Vermeiren
  • Mieke Ver Cruysse
  • Marc De Kimpe

Vld öffnen

  • Dirk Otte, Parteivorsitzender
  • André De Wulf
  • Rita De Vuysta
  • Henri Verschueren
  • Geoffrey Verleyen

N-VA

  • Rik Vandenhove, Parteivorsitzender
  • Piet Dhondt
  • Nancy Van Dycke

Ergebnisse der Kommunalwahlen von 1976 bis 2012

Party10-10-1976[4]10-10-1982[4]9-10-1988[4]9-10-1994[4]8-10-2000[4]8-10-2006[5]14-10-2012[6]
Stimmen / Sitze%17%17%17%17%17%17%19
GMB-CVPein / GMB47,87ein840,51ein75,240----
GMB-CVPein / ZUSAMMENB60,1B1156,67B1053,32B957B1052,22B11
ANDERSC / ZUSAMMENB-16,31C2
ANDERSC / PVV-VUd / N-VA-34,66d6---21,353
PVV1 / PVV-VUd / VLD2 / Vld öffnen352,131943,181838,822746,6828432726,4335
NUR---4,510---
Gesamte stimmen4563482749494972500152235447
Anwesenheit %97,8195,8296,0197,1695,08
Leer und ungültig %1,932,223,274,474,223,823,86

Die roten Zahlen neben den Daten geben an, unter welchem ​​Namen die Parteien jeweils bei einer Wahl auftraten.
Die Sitze der gebildeten Mehrheit sind Fett gedruckt. Die größte Partei ist in Farbe.
Für die Kommunalwahlen 2018 und später siehe die fusionierte Kommune Kreuz em.

Externe Links

Siehe die Kategorie Zingem von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.