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Alfred Kleinknecht (Lehrensteinsfeld, 1951) ist eine Herkunft Deutscheemeritierter Professor Wirtschaft.
Kleinknecht studierte Wirtschaftswissenschaften an der Freie Universität Berlin und war dann einige Zeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin verbunden. 1984 promovierte er an der Vrije Universiteit Amsterdam. Seitdem ist er mit der Universität Maastricht, das Universität Amsterdam, wieder der VU University Amsterdam und von 1997 bis 2013 an der Tu Delft. 2006 war er Gastprofessor an der Universität La Sapienza im Rom 2009 war er Gastprofessor an der Université Paris 1 Pantheon-Sorbonne im Paris. Seit 2013 ist er Mitglied der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. Kleinknecht wird wegen seines oft abweichenden, aber wohlüberlegten Blicks auf das aktuelle Wirtschaftsgeschehen von den Medien geliebt.
Lohnzurückhaltung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
Überregionale Bekanntheit erlangte Kleinknecht durch seine Antrittsvorlesung 1994, in der er die Politik der Lohnzurückhaltung kritisiert. Seine Forschungsgruppe[1] hat inzwischen zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, die zeigen, dass Lohnzurückhaltung und ein flexiblerer Arbeitsmarkt sich negativ auf Innovation und das Wachstum der Arbeitsproduktivität auswirken.[2]
In De Groene Amsterdammer im März 2021 beschreibt Kleinknecht, wie seine eigenwillige Haltung 1994 (stagnierende Innovation durch Lohnzurückhaltung) dazu führte, dass er von den Spitzenbeamten als "Dissident" angesehen wurde, wie seine weiteren Forschungen vereitelt wurden, wie Subventionen für seine for Institut wegfiel und er im Wirtschaftsministerium nicht mehr willkommen war. "Beamte, die mir früher große Aufträge erteilt haben, waren jetzt wütend. Das hat meine Position enorm geschwächt. Ich war wie gelähmt."[3]
Kreditklemme
Kleinknecht hat schon länger geschrieben Säulen in den regionalen GPD-Magazinen und im NRC Handelsblad. In dieser Zeitung warnte er bereits am 3. April 2007 vor der Gefahr eines Kreditkriselange bevor es ausbrechen würde.[4]
Europäische Schuldenkrise
Kleinknecht war einer der 70 niederländischen Ökonomen, die de Volkskrant vom 13. Februar 1997 warnte, dass die Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion ohne eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu Arbeitslosigkeit und sozialen Spannungen in den europäischen Ländern führen.[5] Kleinknecht ist nicht ein Euroskeptiker sondern zugunsten einer Erweiterung der Macht Europas. Bereits am 22. April 2008 wies er auf den problematischen Schuldenaufbau in südeuropäischen Ländern hin.[6] 's finanzielle Probleme Griechenland seiner Ansicht nach seit 2009 beweisen, dass der Euro strukturelle Ungleichgewichte in der Handelsbilanz zwischen Nord- und Südeuropa verursacht.[7]
Wissenswertes
- Kleinknecht stand jahrelang auf dem ESB veröffentlichte Liste der meistzitierten niederländischen Ökonomen in nationalen und internationalen Zeitschriften.
- 2007-2008 war er Mitglied des Ausschussesaus Ojiki die das neue Hauptprogramm von . mitgeschrieben haben GrünLinks. Kleinknecht stand 2010 in Leiden und 2014 in Den Haag als Listenschieber auf der Kandidatenliste GrünLinks für die Kommunalwahlen.
- Aufgrund seiner Verdienste um die Wissenschaft und seines Engagements und Engagements in der niederländischen Gesellschaft wurde er am 27. April 2012 berufen. Ritter des Ordens von Oranien-Nassau.
Arbeiten
Auswahl:
- AH. kleiner Diener, Innovationsmuster in Krise und Wohlstand. Schumpeters langer Zyklus neu überdacht (mit einem Vorwort von Jan Tinbergen), 1987 und 1990, Verlag London: Macmillan und New York: St. Martins-Presse.
- AH. Kleinknecht (Hrsg.), Determinanten der Innovation. Die Botschaft von neuen Indikatoren, 1996, London: Macmillan und New York: St. Martin's Press.
- AH. Kleinknecht, "Ist die Flexibilität des Arbeitsmarktes innovationsschädlich?", Cambridge Journal of Economics 22 (1998), p. 387–396.
- AH. Kleinknecht, K. van Montfort und E. Brouwer, "Die nicht-triviale Wahl zwischen Innovationsindikatoren", Innovationsökonomie und neue Technologien 11 (2002), s. 109 – 121.
- R. Vergeer & A.H. Kleinknecht, „Der Einfluss der Arbeitsmarktderegulierung auf die Produktivität: eine Paneldatenanalyse von 19 OECD-Ländern“ (1960–2004), Zeitschrift für postkeynesianische Ökonomie, Voll. 33 (2011), Nr. 2, pp. 371-408.
- R. Vergeer & A.H. Kleinknecht, "Do Arbeitsmarktreformen reduzieren das Wachstum der Arbeitsproduktivität? Eine Paneldatenanalyse von 20 OECD-Ländern (1960–2004)" in Internationale Arbeitsschau, Voll. 153 (2014) 3, p. 451-467.
- A. Kleinknecht, F. N. van Schaik & H. Zhou, "Ist flexible Arbeitskraft gut für Innovation? Evidenz aus Unternehmensdaten", Cambridge Journal of Economics 38 (2014) 5, p. 1207–1219.
- A. Kleinknecht, Z. Kwee & L. Budyanto, "Steifigkeit durch Flexibilität: flexible Arbeitskräfte und der Aufstieg der Managementbürokratie", Cambridge Journal of Economics (2015) doi:10.1093/cje/bev056
Auszeichnungen
- Lehrer des Jahres 2010-2011, TPM, Technische Universität Delft
- Ritter des Ordens von Oranien-Nassau (27. April 2012)
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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