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Alkifron

Alkifron (Altgriechisch: Ἀλκίφρων / Alkíphrōn) war ein Redner und Briefschreiber. Über sein Leben ist sonst nichts bekannt und selbst die Zeit, in der er lebte, ist ein Fragezeichen. Sein Dachboden wie im 4. Jahrhundert v. u. Z. wird heute verwendet, um ihn in die Zweite Sophistik (ca. 60-230), was die Möglichkeit offen lässt, dass es sich um das gleiche Alkifron wie die Tür handelt Marcus Aurelius bekannter Philosoph,[1] in diesem Fall ist er wahrscheinlich auch der Autor eines Traktats Über die Opulenz der Alten.[2] Er wäre dann in der 2. Jahrhundert hat gelebt.

Briefe

Alkifrons erhaltenes Werk besteht aus 118 erfundenen Buchstaben und sechs Buchstabenfragmenten. Nach Schepers Einteilung richten sich die Briefe an Fischer (22), Landwirte (39), Trittbrettfahrer (41) und1) hetären (16). Der Ton kann grob, rührend oder erotisch sein, aber die Sprache ist immer die idealisierte Attik der Jahrhunderte. Auch an den genannten Orten und Bräuchen zeigte Alkifron sein Wissen über die klassisches Athen.

Die Fischer, Bauern und Trittbrettfahrer sind normalerweise erfundene Charaktere mit einem Zeichnungsnamen (zB ein Fischer 'Love Boat' oder ein Parasit 'Klokkijker'). Im Gegensatz dazu handelt es sich bei den hetären Briefen um bekannte Figuren der antiken Literatur, wie die Prostituierten fryne, Bakchis, Glykera und lamia, neben Männern wie praktischer Unterricht, Hyperide, Demetrios Poliorketes und menander. Indem er letzteres aufführt, scheint Alkifron zu bekennen, dass er seinen Komödien und der Neue Komödie im Allgemeinen. Ebenfalls Loukianos wird oft als Einfluss gesehen, obwohl die Richtung nicht unumstritten ist.

Die fiktiven Briefe bieten einen unerwarteten Einblick in das alltägliche Leben in der Antike. Die Fischer, Bauern und Trittbrettfahrer beschweren sich meist über ihr hartes Leben und versuchen manchmal, sich zu verbessern. Die Hetären beschweren sich nicht, sondern zeigen Sorge um den Verlust ihrer Lieben und ihres Einkommens.

Kosten

Die erhaltenen Handschriften gehen auf vier spätmittelalterliche Handschriften zurück: Vatikan gr. 1461, Laurentian gr. 59,5, Parisinusgr. 3021 und Parisine gr. 3050. Keiner von ihnen enthält alle Buchstaben. Die Erstausgabe mit 44 Buchstaben erschien 1499 in Venedig in den Händen von Marcus Musurus. Moderne Editionen sind:

Übersetzungen

Fußnoten

  1. Ta eis heauton, 10.31
  2. παλαιᾶς, erwähnt in einer Randnotiz bei Athenaios, Deipnosophistae, 12.518b (Marcianus graecus 447)