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Alois Loidl
Dieser Artikel handelt von einem österreichischen Komponisten und Musikpädagogen, für den gleichnamigen österreichischen Professor und Physiker siehe Alois Loidl (1945)

Alois Loidl (Eisenstadt, 14. November1953) ist ein österreichischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent, Trompetenspieler und Programmmacher.

Lebenszyklus

Loidl erhielt seinen ersten Klavier- und Blockflötenunterricht im Alter von 7 Jahren. Er war von 1963 bis 1974 Trompeter in der Arbeitermusikvereinmuziek Neufeld an der Leitha. Von 1965 bis 1969 studierte er Trompete bei Professor Pruschar an der Musikschule in Wiener Neustadt. 1966 gründete er zusammen mit anderen Musikern ein Ensemble namens Louis-Combo dass im Laufe der 7 Langspielplatten hat aufgezeichnet; in dieser Gruppe blieb er bis 1986. Ab 1969 studierte er Trompete an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst im Wien Biene Josef Levora. 1972 wurde er Trompeter im Musikkorps der Militärmusik Burgenland, das dann vom Kapellmeister Hans Schadenbauer gerichtet war. In dieser Band arbeitete er bis 1976. Ab 1973 studierte er an der Joseph-Haydn-Konservatorium in Eisenstadt bei Engelbert Loidl und erhielt seine Diplome als Kapellmeister (1974), Musiklehrer (1976) und als darstellender Trompeter (1978). Er absolvierte sein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst im Graz Biene Hans Meister und Hans Baldauf und erhielt seine Meisterartium im Jahr 1989.

Er war Trompetenlehrer am Joseph-Haydn-Konservatorium in Eisenstadt. Von 1979 bis 1989 leitete er die Trompetenklasse an diesem Konservatorium. 1976 wurde er Direktor der Musikschule Donnerskirchen und blieb in dieser Position bis 1980.

Von 1974 bis 1990 war er Dirigent des Blasorchesters Musikverein Freistadt Rust. Bis 1988 war er auch Dirigent der Musikverein Purbach am Neusiedler See. Von 1992 bis 1994 war er außerdem Dirigent der Musikverein "Stadtkapelle" Oberpullendorf und von 1994 bis 2005 Dirigent der Stadtkapelle Mattersburg.

1975 wurde er Aufnahmeleiter, Programmmacher und Redakteur beim Radio Burgenland des Österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF. 1990 wurde er Leiter der Musikabteilung des ORF Landesstudios Burgenland.

1975 wurde er Vorsitzender des Kreises Eisenstadt/Mattersburg im Burgenländischen Blasmusikverband (BBV). Von 1986 bis 1989 war er Kapellmeister des Kreises Eisenstadt des Burgenländischen Blasmusikverbandes (BBV) und wurde anschließend berufen Landeskapellmeister (1989-2000). Im Jahr 2000 wurde er Präsident dieses Verbandes. Er ist auch Mitglied der österreichischer Blasmusikverband (ÖBV) und war 2011 und 2012 dessen Vorsitzender.[1][2]

Als Komponist schrieb er mehrere Werke für Blasorchester und Kammermusik. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, wie die große Goldmedaille des Burgenländischen Blasmusikverbandes (1995), den sogenannten EURO*STAR des Bundes Österreichischer Komponisten (1996), die Goldmedaille der Stadt Eisenstadt (1998) und die Goldmedaille Medaille der Confédération Internationale des Sociétés Musicales (CISM) (1999).

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