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Alphonse Van Beurden oder Alfons Van Beurden (Antwerpen23. April 1854 – 21. August 1938), war ein Flame Bildhauer und Elfenbeinarbeiter.[1] Er ist bekannt für seine Skulpturen, die Teil monumentaler Gebäude wie der Museum der Schönen Künste, die Diamantenbörse usw.[2]
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Biografie
Adrianus Alphonsus Van Beurden war der Sohn von Adrianus Van Beurden und Maria Catharina Denis. Bereits als kleiner Junge zeigte sich Alfons' Talent, denn vor seinem Studium an der Akademie lernte er bereits zwei Jahre Holzschnitzerei bei der Firma Goemans.[3] Alphonse van Beurden studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Antwerpen bei Joseph gibt und Edward Dujardin.[4] 1874 gewann er den ersten Preis für Bildhauerei.[3]
1878 heiratete er Susanna Delvaen. Sie hatten drei Kinder: Joanna Maria (1877-1878), Gerardus Alphonsus (1878-1962), der Maler wurde, und Robertus Antonius (1887-1888).[5] Einige Quellen erwähnen ein viertes Kind, nämlich Jan Frans Corneel Van Beurden, ein Architekt, bekannt als John Van Beurden, geboren 1880 und gestorben 1967.[6]

Van Beurden nahm wahrscheinlich zum ersten Mal 1879 an einer Ausstellung teil, nämlich dem Antwerp Triennial Salon, wo er drei Gipsskulpturen zeigte, nämlich „La toilette“, „Pas d'accord“ und „Portrait of Mme C.B. '. Nach ersten Arbeiten in Gips wechselte er schnell zu Terrakotta und Marmor und stellte 1885 seine erste Bronzeskulptur aus. Um 1890 begann er auch mit der Herstellung von Elfenbeinschnitzereien.[3]
1884 trat er dem Kunstkreis 'Als ik kan' bei, der am 25. Oktober 1883 unter dem Namen 'Union Artistique des Jeunes' gegründet wurde mit dem Ziel, Ausstellungsmöglichkeiten für seine Mitglieder, meist junge Antwerpener Künstler, die es noch nicht haben konnten, zu schaffen in der offiziellen Schaltung verschachtelt. 1885 wurde er Lehrer an der Akademie von Antwerpen.[1] Als Mitglied von 'If I can' hat er die Büsten der Mitglieder modelliert. Er arbeitete auch mit Jef Lambeaux.[7] Für das Museum der Schönen Künste schuf er die allegorische Szene 'Ägyptische Kunst' an der Nordfassade und die Karyatiden im Treppenhaus und für die Diamond Exchange schuf er die beiden Frauenfiguren auf dem Balkon der Fassade.[8] Der zentrale Bereich seines Schaffens war jedoch die bürgerliche Salonkunst. Er war bekannt und geschätzt für seine perfekte Darstellung nackter Körper, insbesondere junger Frauen und kleiner Kinder. Seine anatomischen Kenntnisse und technischen Fähigkeiten im Umgang mit seinem Material wecken noch heute Respekt.[3]
In England ist Van Beurden berühmt für seine Elfenbeinschnitzereien. Er stellte dreizehn Mal in Folge (1887-1904) an der Royal Academy of Art mit insgesamt sechzehn Skulpturen aus Elfenbein und Marmor aus.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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