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Anartes
Die Völker Pannoniens. Das Gebiet der Anartes befindet sich in der oberen rechten Ecke der Karte.

Das Anartes (auch: Anarti, Anartii oder Anartoi) war ein Bündnis von keltisch Stämme, die sich niederlassen dacia (in der Gegenwart Rumänien) hatten angesiedelt.

Der älteste Überlieferung die der Anartes erwähnt, befindet sich im „Elogium von Tusculum“ (10 v. Chr.).

Der Grieche GeographPtolemäus beschrieb sie in seinem Erdkunde, in dem er das 'Anartoi' betritt dacia platziert. Einige Gruppen von Anartes besetzen Teile der Gegenwart Slowakei und südöstlich Polen. Die dakische Stadt'docidava“ befand sich in der Gegend von Anartes. Ptolemäus sprach auch von „Anartophractoi“. Der Name dieses Stammes ist wahrscheinlich mit den Anartes-Stämmen verwandt.

In dem Commentarii de bello Gallico, ein Bericht über seine eigene Kampagne in der Gallische Kriege, schrieb Julius Caesar: "Es Hercynischer Wald beginnt in den Gebieten der Helvetier, das Maß nehmen und die Rauraci, die sich bis zu einer 9-tägigen Reise entlang der Donau, bis an die Grenzen der Daker und die Anartes."

Um 172 n. Chr. die Anartes weigerten sich Römer in ihrem Krieg gegen die Markomanni. Um sie zu bestrafen, entschieden Römischer KaiserMarcus Aurelius die (gesamten?) Anartes-Stämme aus ihrem ursprünglichen Lebensraum in die römische Provinz zu überführen Pannonien inferior deportiert werden, die um 180 n. Chr. tatsächlich passiert.

Archäologische Beweise

Keltische Münze aus dem 3. Jahrhundert v. von Trepcza.

Die Anartes waren wahrscheinlich weitgehend identisch mit der „Púchov-Kultur“ in der Slowakei. Während der späten 'La Tène'-Periode wurde die Kelten und der Daker erstreckt sich über den Osten der slowakischen Tiefebene, mit Zemplin als Zentrum. Laut dem Archäologen Ioana Oltean Archäologische Ausgrabungen zeigten, dass einige keltische Stämme, wie die Anartes und die Teurisci, war in den Osten ausgewandert, soweit Siebenbürgen und dass sie sich allmählich mit den Daker assimilierten.

Siehe auch