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Andreas Schimper
Andreas Schimper
Andreas Schimper c. 1858
Persönliche Informationen
Vollständiger NameAndreas Franz Wilhelm Schimper
Geburtsdatum12. Mai1856
GeburtsortStraßburg, Frankreich
Sterbedatum9. September1901
Ort des TodesBasel, Deutschland
Wissenschaftliche Arbeit
DisziplinBotanik, Bryologie
Portal  Portalsymbol  Biologie

Andreas Franz Wilhelm Schimper (Straßburg, 121856Basel, 9. September1901) war ein DeutscheBotaniker und Pflanzengeograph die wichtige Beiträge auf dem Gebiet der Histologie, Ökologie und geographische Verbreitung verschiedener Organismen. Er reiste nach Südostasien und der die Karibik im Rahmen einer Tiefseeexpedition im Jahr 1899. Er führte die Begriffe „tropischer Regenwald“ und „Sklerophyll“ ein.[1]

Lebenslauf und Arbeit

Schimper hat insbesondere Naturwissenschaften studiert Botanik, zum Universität Straßburg. Er war ein Schüler von Anton de Bary. 1878 erhielt er seinen Promotion, wonach er kurz Lyon hat funktioniert. 1880 zog er in die Vereinigten Staaten und wurde Fellow an der Johns Hopkins Universität.

1882 ging Schimper zurück in die Universität Bonn, wo er zusammengearbeitet hat Eduard Strasburger, und wurde dort Privatlehrer. 1883 postulierte Schimper den endosymbiotischen Ursprung von Chloroplasten und gab einen wichtigen Impuls für die Theorie der Endosymbiose von Konstantin Mereschkowski und Lynn Margulis.[2] 1886 wurde er durch besondere Berufung zum Professor an die Universität Bonn berufen und forschte hauptsächlich in Histologie, Chromatophoren und Stärkestoffwechsel. Auch während der Expeditionen nach Westindische Inseln und Venezuela (1882-1883), interessiert an geographischer Verbreitung und Ökologie von Pflanzen. 1886 hielt er sich bei Fritz Müller in Brasilien auf und die folgenden Jahre in Ceylon, das Malaya und der botanische garten in Outdoor-Pflege (Java). Seine Forschung konzentrierte sich insbesondere auf Mangroven, Epiphyten und Küstenvegetation. Er schrieb einen ausführlichen Bericht über die Rhizophoraceae im Natürliche Pflanzenfamilien.

Schimper war der erste, der eine klare und korrekte Definition von Plastiden und konnte verschiedene Arten von Plastiden unterscheiden. 1899 wurde er Professor für Botanik an der Universität Basel. Seine Gesundheit wurde stark beeinträchtigt durch Malaria dass er sich zusammengezogen hatte Kamerun und Dar es Salaam, und er starb 1901 im Alter von 45 Jahren.

Literatur

  • Ilse Jahn: Schimper, Wilhelm. Im: Neue deutsche Biografie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2 , S. 783 f. (Digitalisiert).