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Andreas Staier

Andreas Staier (Göttingen, den 13. September 1955) ist ein deutscher Cembalo- und Klavierspieler.

Lebenszyklus

Staier studierte an der Musikhochschule Hannover, Klavier bei Kurt Bauer und Erika Haase und Cembalo bei Lajos Rovatkay. Er nahm an Meisterkursen bei Gustav Leonhardt und Nikolaus Harnoncourt teil. Er hat weiter studiert Amsterdam wo er 2 Jahre lang seine Ausbildung bei Ton Koopman absolvierte.

Von 1983 bis 1986 war er ständiger Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln. Ab 1986 trat er hauptsächlich als Solist auf Hammerflügel oder Hammerflügel auf. Er trat auch oft als Continuospieler bei Liedrecitals und zusammen mit dem Ensemble auf Les Adieux. Von 1987 bis 1996 unterrichtete er Cembalo an der Schola Cantorum Basiliensis.

Als Solist trat er mit Konzert Köln, Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik Berlin und Orchestre des Champs-Élysées Paris. Er hat sich zu einem führenden Interpreten am Pianoforte entwickelt. Kammermusikalisch konzertierte er unter anderem mit Anne Sofie von Otter, Pedro Memelsdorff, Alexej Lubimov, Christine Schornsheim, dem Klarinettisten Erich Hoeprich. Er bildete auch ein Trio mit Daniel Sepec (Violine) und Jean-Guihen Queyras (Cello) oder Roel Dieltiens (Cello). Er hat eine langjährige Zusammenarbeit mit dem deutschen Tenor Christoph Prégardien aufgebaut, mit dem er Lieder von Schubert, Schumann, Mendelssohn, Beethoven und Brahms einspielte. Für den Liederzyklus „Die Schöne Magelone“ von Brahms arbeitete Staier mit Senta Berger und Vanessa Redgrave zusammen.

Staier ist bei zahlreichen internationalen Musikfestivals aufgetreten wie in La Roque-d'Antheron, Saintes, Montreux, GrazSchubertiade Schwarzenberg, Schleswig-Holstein, Bachfest Leipzig, Bachtage Berlin, Bachwoche Ansbach. Darüber hinaus trat er an vielen renommierten Konzerthäusern von Berlin bis Tokio auf, darunter: Konzerthaus Wien, Konzerthaus Philharmonie Berlin, Kölner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Düsseldorf, Wigmore Hall und Royal Festival Hall London, De Singel Antwerpen , Concertgebouw Brugge, Concertgebouw Amsterdam, Palace of Fine Arts Brüssel, Tonhalle Zürich, Cite de la Music, Théâtre des Bouffes du Nord, Ircam und Théâtre des Champs Elysées Paris, Teatro della Pergola Firenze, Sala Filarmonica Rom, Toppan Hall und Suntory Hall Tokyo.

Staier interessiert sich auch für zeitgenössische Musik für Tasteninstrumente. 2001 spielte er in der Weltpremiere Kontra-Sonate, ein Werk für Pianoforte des französischen Komponisten Brice Pauset, das Staier gewidmet ist.

Preise

  • 2002: Preis der Deutschen Schallplattenkritik für seine gesamte Karriere
  • 2008: Land Niedersachsen, Praetorius Musikpreis

Diskographie

Staier hat an über 50 Aufnahmen mitgewirkt, sei es als Solist, mit Ensembles oder mit anderen Solisten. Siehe externer Link unten.

Externe Links