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Andrew Pickering ist ein britischSoziologe, Philosoph und Wissenschaftshistoriker. Er ist vor allem für seine wissenschaftshistorischen Arbeiten um das 20. Jahrhundert bekannt Teilchenphysik und hat Einfluss in Disziplinen wie Wissenschaftssoziologie und naturwissenschaftliches Studium.
Nach einer Promotion in der Physik zum Universität London anschließend promovierte er in naturwissenschaftliches Studium zum Universität von Edinburgh. Er ist mit seinem Buch durchgebrochen Quarks konstruieren: Eine soziologische Geschichte der Teilchenphysik (1984), in dem er die Geschichte der Teilchenphysik beschreibt und unter anderem behauptet, dass ein Bruch zwischen zwei theoretischen Paradigmen, die sogenannte "alte Physik", die um 1970 von einer "neuen Physik" abgelöst wurde, die hauptsächlich an der Suche nach seltsamen und seltenen Phänomenen interessiert war, wie z Quarks. Das Buch provozierte auch wegen Pickerings Argument, dass Quarks nicht so sehr entdeckt wurden, sondern eher das Produkt von a soziale Konstruktion, getrieben von den Interessen bestimmter Wissenschaftlergruppen.
In späteren Arbeiten wie Die Mangel an Praxis (1995), teilweise inspiriert von Bruno Latourdistanziert er sich von einem streng soziologischen Standpunkt und stellt dennoch fest, dass es sich um einen Konstruktionsprozess handelt, bei dem aber Menschen und Phänomene gemeinsam zur Konstruktion beitragen.
In neueren Arbeiten konzentriert er sich auf die Geschichte der Briten Kybernetik nach dem Zweiter Weltkrieg.
Literaturverzeichnis
- Quarks konstruieren: Eine soziologische Geschichte der Teilchenphysik (1984)
- Der Mangel an Praxis: Zeit, Handlungsfähigkeit und Wissenschaft (1995)
- Die Mangel in der Praxis: Wissenschaft, Gesellschaft und Werden (2008) (zusammen mit Keith Guzik)
- Die kybernetischen Gehirnskizzen einer anderen Zukunft (2010)