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Andor ("André") Kertész (Budapest, 2. Juli1894 - New York, 28. September1985) war ein Out Ungarn ursprünglich Fotograf, 1944 als Amerikaner eingebürgert.
Leben und Arbeiten
Kertész war der Sohn von a jüdisch Buchhändler. Eigentlich wollte sein Vater, dass er im Bankwesen arbeitet und er besuchte die Handelsakademie in Budapest. 1912 bekam er seine erste Kamera. Während der Erster Weltkrieg er würde viele Bilder von der Front machen. 1916 gewann er mit einem Selbstporträt seinen ersten Preis und 1917 veröffentlichte er seine ersten Fotos in der Fotozeitschrift Erdekes jsag. Ende 1918 gingen die meisten seiner Negative während der Ungarische Revolution.
1925 zog Kertész nach Paris und ging dorthin, um für verschiedene führende Zeitungen und Zeitschriften zu fotografieren. Er hat sich mit seinem Landsmann angefreundet Brassaï, die er ermutigte, sich ganz auf die Fotografie zu konzentrieren. 1927 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Galerie 'Au Sacre du Printemps'. 1928 stellte er zusammen mit Man Ray und nadar im 'Salon de l'Escalier' am Champs-Elysées. Er arbeitete auch viel für die Kunstzeitschriften 'VU' van Leon Vogel und 'Kunst und Medizin'. Ab den 1930er Jahren veröffentlichte er verschiedene Fotobücher, in denen das alltägliche Pariser Straßenleben im Mittelpunkt stand, oft mit viel Augenmerk auf Schatten. Er hat auch viele Objektfotos gemacht, wie zum Beispiel die Brille seines Freundes Piet Mondriaan. Es entstand ein Wirbel um sein Fotobuch Verzerrung von 1933, mit 200 künstlerischen Aktfotos der Models Najinskaya Verakach und Nadia Kasine.

1936 emigrierte Kertész in die Vereinigte Staaten und 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Er arbeitete für renommierte Zeitschriften wie Mode und Harper's Bazaar. Als er nach dem Krieg sind negativ aus Frankreich versuchten, in die USA zu gelangen, waren diese wie 1918 weitgehend zerstört. Von 1949 bis 1962 arbeitete er fast ausschließlich für New Yorker Magazine Condé Nast-Publikationen. Nach schwerer Krankheit beendete er 1962 seine Profikarriere. Bis zu seinem Tod machte er jedoch weiterhin privat Kunstfotos, immer in Schwarzweiß.
Kertész wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit der Ehrendoktorwürde der Royal College of Art. 1983 wurde er von der französischen Regierung mit der Aufnahme in die Ehrenlegion. Er starb 1985 im Alter von 91 Jahren.
Wissenswertes
- Im Jahr 2008 wurde ein Krater errichtet auf Merkur benannt nach Kertesz.
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
Literatur
- Reinhold Mizelbeck: André Kertesz. Im: Fotografie des zwanzigsten Jahrhunderts. Museum Ludwig Köln. Köln, 1996, ISBN 3-8228-8818-4.
- Greenough, Sarah, Robert Gurbo & Sarah Kennel: André Kertesz. Princeton: Princeton University Press. 2005. ISBN 0-691-12114-1.
Externe Links
- (und) André Kertesz: Sieben Jahrzehnte, Getty Center
- (und) André Kertesz in der National Gallery of Art, Washington
- (und) Die Fotografie von André Kertesz
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |