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Anita Gradin
Anita Gradin
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Geboren12. August1933
Hornefors
Politische ParteiSSAP
BerufPolitiker
Flagge von Europa 1 EU-Kommissar im Namen Schwedens
zuständig für auswärtige Angelegenheiten, Finanzielle Kontrolle, Betrugsbekämpfung, Einwanderung, Gerechtigkeit und Beziehungen zu den Europäischer Bürgerbeauftragter
Ernennung25. Januar1995
Schlussendlich16. September1999
PräsidentJacques Santer
Manuel Marin
NachfolgerMargot Wallström
Flagge von Schweden Minister für Außenhandel
Ernennung10. Oktober1986
Schlussendlich4. Oktober1991
MonarchKarl XVI. Gustavus
PremierministerIngvar Carlsson
VorgängerMats Hellstrom
NachfolgerVon Westerberg
Flagge von Schweden Minister für Asylpolitik und Emanzipation
Ernennung8. Oktober1982
Schlussendlich10. Oktober1986
MonarchKarl XVI. Gustavus
PremierministerOlof Palme
Ingvar Carlsson
VorgängerKarin Andersson
NachfolgerAnna-Greta Leijon
Portal  Portalsymbol  Politik

Anita Ingegerd Gradin (Hornefors, 12. August1933) ist Journalist, Diplomat und Politiker aus Schwedisch Abstammung. Sie ist der Party beigetreten SSAP. Gradin war in den 1980er und frühen 1990er Jahren Minister in verschiedenen Kabinetten. Mitte der 90er Jahre war sie EU-Kommissarin im Kommission-Santer.

Biografie

Gradin ist die Tochter des schwedischen Vaters Ossian Gradin (1910-1986) und der englischen Mutter Alfhild Gradin (1913-1984). Nach dem Abitur studierte sie zwischen 1950 und 1953 an der LO-Schule. Anschließend studierte sie an der Nordischen Volkshochschule in Genf. Neben ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin und Mitarbeiterin der Gewerkschaft für die schwedische Forst- und Holzwirtschaft. Von 1967 bis 1968 war sie Direktorin des Büros des Premierministers Tage Erländer. Zwischen 1973 und 1982, mit einer Unterbrechung zwischen 1980 und 1981, war sie Mitglied der schwedischen Delegation bei der Europäischer Rat. Gradin wurde 1982 zum Minister für Asylpolitik und Emanzipation ernannt. Vier Jahre später wurde ihr das Außenhandels-Portfolio übertragen. Gradin blieb bis 1991 Minister.

Von 1992 bis 1994 war sie Botschafterin bei Wien. Im Januar 1995 wurde Gradin als erstes schwedisches Mitglied der Europäische Kommission. Unter anderem erhielt sie das Anti-Fraud-Portfolio. Gradin wurde diskreditiert, als Ende 1998 klar wurde, dass EU-Kommissar Edith Cresson betrogen hatte. Der gesamte Ausschuss musste im März 1999 zurücktreten. Gradin gehörte noch bis September 1999 1999 dem Interimsausschuss unter Vorsitz an Manuel Marin.