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Anna Maria Moens | ||||
Porträt von Anna Maria Moens (1775-1832). Anonym, erstes Viertel 19. Jahrhundert. Sammlung Historisches Museum Ede | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 31. August1775 | |||
| Geburtsort | Amsterdam | |||
| Verstorben | 10. März1832 | |||
| Ort des Todes | Ede | |||
| Land | ||||
| Beruf | Internatspfleger, Dichter, Schriftsteller | |||
| dbnl-Profil | ||||
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Anna Maria Moens (Amsterdam, 31. August1775 - Ede, 10. März1832) war mal Dichter, Schriftsteller und Internatsleiter. Sie sprach Englisch, Deutsch und Französisch
Jugend und Bildung
Moens wurde als zweites Kind von Maria Margaretha Brunius und Hendricus Moens geboren, ihre ältere Schwester war jedoch bereits 1770 gestorben und somit das Einzelkind. Ihr Vater war Versicherungsmakler für die Schifffahrtsindustrie, er ging 1787 bankrott und starb 1788 oder 89. Ihre Mutter heiratete 1790 wieder einen Mann aus Horn, wohin sie und Anna Maria dann gezogen sind. In Hoorn begann sie zu schreiben, zu zeichnen und zu musizieren. Beim Schreiben erhielt sie Hilfe von einem Hoorner Prediger (E.M. Engelberts) und einem Amsterdamer Buchhändler und Verleger (P.J. Uylenbroek).
Werdegang
Ab 1793 wurden Gedichte von Moens von Uylenbroek in eine Reihe von Gedichten aufgenommen, die er veröffentlichte. 1795 veröffentlichte Moens, ebenfalls mit Uylenbroek, ihre erste Sammlung mit dem Titel Poetische Reflexionen über Gottes Vorsehung, Tod, Grab, Auferstehung und andere moralische Themen. Danach war sie besonders erfolgreich mit eingereichten Prosastücken für Wettbewerbe der Gesellschaft zum Wohle der Allgemeinheit: 1798 belegte sie den zweiten Platz mit place Beschreibung des religiösen und moralischen Charakters von Jesus Christus und 1800 den ersten Platz mit Der moralische Lesestoff in der Schule. Moens wurde auch Ehrenmitglied der Maatschappij tot Nut. Sie legte Wert darauf, Kinder aus den unteren sozialen Schichten durch eine gute Bildung zu heben.
Moens zog dann nach Wir er, wo sie 1801 eine Schule für Jungen und Mädchen eröffnete, die offiziell als Internat wurde. In ihren frühen Jahren als Internatsbesitzerin veröffentlichte sie auch Werke wie works Poetischer Beweis über die Freundschaft und das Wiedersehen unserer Freunde in der Ewigkeit im Jahr 1802 und a Singen für die Niederdeutsch-reformierte Kirche im Jahr 1803, als sie Teil eines Projekts war, um Gesänge in die Psalmen hinzufügen. 1817 verlegte sie ihre Schule nach Anwesen Kernhem im Ede und im selben Jahr erhielt sie eine außerordentliche allgemeine Zulassung als Lehrerin, für die sie keine Prüfung bestanden hatte, die ihr aber für ihre Verdienste verliehen wurde. Mädchen durften bis zur Volljährigkeit in der Schule bleiben, Jungen bis zum Alter von zwölf Jahren. Die Schule wurde von der Bildungskommission der Provinz Gelderland als eines von drei Gelderländischen Internaten ausgezeichnet, die sich für die Ausbildung von Lehrerinnen eignen. Die dortige Bildung zielte hauptsächlich darauf ab, verschiedene Tugenden wie Patriotismus und Religionsgefühl zu vermitteln. In den späteren Jahren ihrer Internatskarriere veröffentlichte Moens kaum mehr eigene Werke; gelegentlich übersetzte sie ein religiöses englisches Werk oder schrieb ein Gedicht zu Ehren eines besonderen Anlasses.
Anna Maria Moens erkrankte 1831 und starb im folgenden Jahr. Sie blieb unverheiratet. Nach Moens' Tod sanken das Niveau und die Zahl der Schüler an der Schule selbst, und 1838 beschloss Moens' Nachfolgerin und ehemalige Angestellte, Charlotta Leinweber, aufzuhören.
Grabdenkmal
Sie wurde auf eigenen Wunsch auf dem Paasberg in Ede beigesetzt. Einige ihrer Schüler sammelten Geld für ein Grabdenkmal. Das Grab befindet sich gegenüber dem später errichteten Mausoleum für Widerstandskämpfer aus der Zweiter Weltkrieg. Im November 2017 wurde das Denkmal zur Renovierung demontiert.[1] Anfang 2018 wurde es wieder eingeführt. Seitdem ist das Denkmal nicht mehr weiß, sondern schwarz.
Wissenswertes
- Sie war mit ihrem Namensvetter (der nicht mit ihr verwandt war) befreundet: Petronella Moens.
- In Ede erregte Moens große Aufmerksamkeit, indem sie mit einem Eselskarren zur Kirche fuhr, gefolgt von ihren Schülern zu zweit.
- Das Grabdenkmal liest fälschlicherweise 1777 statt 1775 als Geburtsjahr
Externe Links
- Digitales Frauenlexikon - Biografie
- Profil Bei der Digitale Bibliothek für niederländische Literatur (dbnl)
- Profil authorsinfo.nl
- Biographie im Biographischen Wörterbuch Gelderland
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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