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Anna van Ewsum
Porträt von Anna van Ewsum von Jan de Baen.
Bildnis von Van Ewsum auf dem Mausoleum von Van In- en Kniphuisen.

Anna aus Ewsum (Nienoord, 1640 - Midwolde, 6. November 1714) war eine Groninger Jungfrau. Sie ist am besten als die letzte Bewohnerin von ihr bekannt Sex des AnzahlungNienoord im Scheinbar.

Lebenszyklus

Anna war die Tochter von Willem van Ewsum, dem Herrn von Nienoord, Vredewold und Noordwijk (1608-1643) und Margaretha Beata von Freitagh zu Götter (1621-1665).[1] Anna war ein Einzelkind und die letzte Erbin einer der bedeutendsten Adelsfamilien der Ommelanden. Nach dem Tod ihres Vaters 1643 erbte sie Nienoord und die dazugehörigen Ländereien.

Die Bürge zur Zeit von Anna van Ewsum

Annas Mutter heiratete 1645 wieder Rudolf Wilhelm von Inn- und Kniphausen. Im Alter von 17 Jahren heiratete Anna 1657 den jüngeren Bruder ihres Stiefvaters. Carel Hieronymus (1632-1664). Er war Mitglied der Staaten Groningen und als solcher auch Gesandter der Generalstaaten. Er starb jedoch bereits 1664 im Alter von 31 Jahren in Den Haag bei der Rückkehr von einer Dienstreise nach Flandern. Anna bestellte den Bildhauer vor der Beerdigung Rombout Verhulst in die einsteigen Kirche von Midwolde ein Mausoleum zu etablieren. Es musste laut Vertrag die beiden Ehegatten "lebensgroß und gerade geschnitzt" enthalten. Der Preis für das Denkmal: dreitausend Rijksdaalders.[1]

Im Oktober 1665 unterzeichnete Anna den Heiratsvertrag mit Georg Wilhelm von Inn- und Kniphausen (1635-1709), einem Großneffen ihres ersten Mannes. Die Trauung fand am 4. Mai 1666 statt. Georg Wilhelm wurde von der was Kaiser von dem Heiliges Römisches Reich erhöht auf königlicher Grafaus Inn- und Kniphausen, was den Ruf des Paares steigerte. Das Goldener Bul dieser Erhebung ist in der Staatsarchiv zu Groningen. Aus dieser Ehe gingen mindestens drei Kinder hervor. Nur ein Sohn würde seine Kindheit überleben: der am 22. Februar 166969 geborene Carel Ferdinand. Er war 48 Jahre alt. Ab dem 17. Jahrhundert war der Familienname in unserem Land meist „Van In-en Kniphuisen“.[2]

Das Paar war sehr kunstliebend und finanziell sehr wohlhabend. Die Torfmoore von Nienoord erzielten Gewinne zwischen 12.000 und 20.000 Gulden, während die Holzversteigerungen weitere 5000 Gulden oder mehr einbrachten. Die Lagerstätte wurde z. B. durch Wandmalereien von Hermann Collenius und Porträts von Jan de Baen. Das Einkommen ermöglichte es, die Schulden zu begleichen, die zu Annas Erbe gehörten. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes im Jahr 1709 stellte sich jedoch heraus, dass er auch Nienoord in seinem Testament hatte. Dies zwang sie, den Willen in Frage zu stellen, was ihr gelang.[3]

Versterben

Anna starb am 6. November 1714 und wurde mit ihren beiden Ehemännern in der Familiengruft beigesetzt. Nienoord vererbte ihren einzigen Sohn Carel Ferdinand. Sein Enkel starb 1737 J(oh)an Carel Ferdinand hinterließ keine Kinder, und so starb dieser Zweig der Familie aus.[2]