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Annexine

Annexin A5 ist ein Protein die an negativ geladenen biologischen haften Membranen binden kann. Für die Bindung an die negativ geladene Membran ist Kalzium erforderlich. Annexin A5 bindet am besten an Membranen, die die PhospholipidPhosphatidylserin enthalten.

Kristallstruktur des menschlichen Annexins III

Phosphatidylserin

Biologische Membranen bestehen aus einer Doppelschicht von Phospholipiden. Die Membran, die die Zelle von der Umgebung abschirmt, heißt Plasma Membran erwähnt. Die Phospholipide sind auf der dem zugewandten Seite negativ geladen Zytosol hat gewendet. Die der äußeren Umgebung zugewandten Phospholipide sind neutral.

Zellen, die zu führen Apoptose (programmiert) Zelltod) transportieren negativ geladene Phospholipide von der inneren zur äußeren Schicht der Plasmamembran. Dadurch hat die Zelle außen eine Zelloberfläche mit negativ geladenen Phospholipiden. Diese Oberfläche ist bedeckt von Fresszellen erkannt, die dann die tote Zelle aufräumen.

Erkennung toter Zellen

Annexin A5 wird in Labors verwendet, um tote Zellen nachzuweisen. Das Protein wird mit einer fluoreszierenden Markierung versehen und anschließend den Zellen zugesetzt. Das Protein bindet dann durch die negative Zelloberfläche an die toten Zellen. Durch ein Fluoreszenzmikroskop Zellen, die Annexin A5 gebunden haben, können dann nachgewiesen werden. Annexin A5 kann auch radioaktiv markiert werden, was es ermöglicht, Orte des Zelltods bei Versuchstieren und Menschen nachzuweisen. Diese Technik hat das Potenzial, in Zukunft unter anderem zur besseren Bestimmung der Wirkung von Krebsbehandlungen eingesetzt zu werden. Es wurde dafür bereits in klinischen Studien eingesetzt. Darüber hinaus wurde es bereits verwendet, um die Größe eines Herzinfarkts zu bestimmen.